Der Audi Hydron ist nicht das erste Auto, das sich von der Straße ins Wasser bewegen könnte, ohne dabei unterzugehen. Schon einige Amphibien-Fahrzeuge wurden in den letzten Jahren auf diversen Automobilausstellungen vorgestellt und begeisterten das Publikum. Doch dieser schwimmende Audi ist anders. Er ist nicht nur das erste schwimmende Auto, das nicht auf der Basis eines vorher bestehenden Modells entstand, sondern hat auch noch einige andere Spezialitäten, bei denen einem glatt die Spucke weg bleibt.

Aus Rad wird Schiffsschraube

Das Audi Hydron Konzept ist nämlich eine Mischung aus PKW und Schiff. Bewegt sich der Wagen ins Wasser, werden aus den Rädern automatisch Schiffsschrauben. Eine clevere Technik die sich ganz einfach erklären lässt: Jedes einzelne Rad wird mit einem Elektromotor betrieben. Steuert der Hydron ins Wasser, werden die Räder automatisch um 90 Grad gedreht und die Felgen können nun als Propeller arbeiten. Der Wagen hat somit sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser einen Allradantrieb.

Schnittiges Design

Und auch das Äußere des Hydron ist durchaus ein Geniestreich. Um eine gute Sicht auch auf dem Wasser zu garantieren, hat der belgische Erfinder David Cardoso dem Audi Hydron eine Glaskuppel aufs Dach gesetzt.Die Karosserie verläuft stromlinienförmig, die Türen haben eine Hohlstruktur. Technik und Design, das begeistert. Leider existiert der Wagen bisher nur auf dem Papier. Wir hoffen natürlich, dass sich das bald ändern wird.

Quelle: auto.de/blog (Marie Weimershaus)[/dcs_small]

Bilder: David Cardoso