IAA 2011: Volkswagen Nils für den Pendler von morgen

Nils nennt Volkswagen einen 460 Kilogramm leichten Einsitzer, der als Elektroauto für Pendler zukünftige Mobilitätslösungen aufzeigen soll und auf der IAA zu sehen ist. Die Studie hat Flügeltüren und freistehende 17-Zoll-Räder. Der Nils ist 3,04 Meter lang, 1,39 Meter breit und 1,20 Meter hoch. Mit Energie versorgt wird der Elektromotor von einer Lithiumioonen-Batterie. Er leistet in der Spitze 25 kW / 34 PS, hat eine Nennleistung von 15 kW / 20,4 PS und stellt 130 Nm Drehmoment bereit. Je nach Fahrweise sind Reichweiten von bis zu 65 Kilometern möglich.

Aufgeladen wird das 130 km/h schnelle Forschungsfahrzeug entweder an ganz normalen 230-Voltsteckdosen (maximale Ladezeit 2 Stunden) oder an einer Elektrofahrzeug-Ladestation. Der Steckkontakt befindet sich im Heckbereich unterhalb des Rückleuchten-Moduls. Oberhalb davon ist ein kleiner Kofferraum untergebracht, der auch eine Getränkekiste aufnehmen kann. Die beiden Flügeltüren bestehen aus drei Elementen: einem Innenteil, eine Crashverstärkung und einem Außenteil. Die Türscheiben sind aus leichtem, kratzfesten, beschichteten Polycarbonat hergestellt. Die Frontscheibe besteht aus Verbundsicherheitsglas.

Der Nils verfügt über eine City-Notbremsfunktion

Das permanent aktive System registriert per Lasersensor (im vorderen VW-Zeichen) die Gefahr einer drohenden Kollision und bremst den Wagen in diesem Moment automatisch ab. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren und mitunter den Unfall sogar verhindern. Zudem ist das Fahrzeug mit einer automatischen Distanzregelung (ACC) ausgerüstet, die die Geschwindigkeit automatisch an ein vorausfahrendes Fahrzeug anpasst.

Speziell auf das Elektrofahrzeug zugeschnitten wurde das Kombiinstrument. Als Basis dient ein 7-Zoll-TFT-Display. Über optische Balkenelemente wird der Energiefluss dargestellt. Eine weitere Grafik informiert über die Reichweite. Das zweite zentrale Instrument ist ein mobiles Multifunktionselement, wie es in ähnlicher Form auch für den neuen Up zum Einsatz kommt: das Portable Infotainment Device (PID). Es wird rechts neben dem Kombiinstrument an die A-Säule geklickt. Via Touchscreen steuert der Fahrer die Funktionen „Navigation“, „Radio“, „Media“, „Telefon“, „Bordrechner“ und – zur Vorkonfektionierung der Reichweite – „Eco“. Beim Start berechnet das PID die voraussichtliche Reichweite und stellt dann nicht nur die Strecke im Kartendisplay dar, sondern auch den Radius und damit die mit der jeweiligen Batterieladung erreichbaren Ziele.

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hobscotch Gründer und redaktionell Verantwortlicher von VW-DUDE.DE seit dem 24. September 2003. Weitere Informationen findet Ihr auf hobscotch.de

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