Nils nennt Volkswagen einen 460 Kilogramm leichten Einsitzer, der als Elektroauto f├╝r Pendler zuk├╝nftige Mobilit├Ątsl├Âsungen aufzeigen soll und auf der IAA zu sehen ist. Die Studie hat Fl├╝gelt├╝ren und freistehende 17-Zoll-R├Ąder. Der Nils ist 3,04 Meter lang, 1,39 Meter breit und 1,20 Meter hoch. Mit Energie versorgt wird der Elektromotor von einer Lithiumioonen-Batterie. Er leistet in der Spitze 25 kW / 34 PS, hat eine Nennleistung von 15 kW / 20,4 PS und stellt 130 Nm Drehmoment bereit. Je nach Fahrweise sind Reichweiten von bis zu 65 Kilometern m├Âglich.

Aufgeladen wird das 130 km/h schnelle Forschungsfahrzeug entweder an ganz normalen 230-Voltsteckdosen (maximale Ladezeit 2 Stunden) oder an einer Elektrofahrzeug-Ladestation. Der Steckkontakt befindet sich im Heckbereich unterhalb des R├╝ckleuchten-Moduls. Oberhalb davon ist ein kleiner Kofferraum untergebracht, der auch eine Getr├Ąnkekiste aufnehmen kann. Die beiden Fl├╝gelt├╝ren bestehen aus drei Elementen: einem Innenteil, eine Crashverst├Ąrkung und einem Au├čenteil. Die T├╝rscheiben sind aus leichtem, kratzfesten, beschichteten Polycarbonat hergestellt. Die Frontscheibe besteht aus Verbundsicherheitsglas.

Der Nils verf├╝gt ├╝ber eine City-Notbremsfunktion

Das permanent aktive System registriert per Lasersensor (im vorderen VW-Zeichen) die Gefahr einer drohenden Kollision und bremst den Wagen in diesem Moment automatisch ab. Je nach Tempo und Situation kann die Notbremsfunktion die Aufprallgeschwindigkeit reduzieren und mitunter den Unfall sogar verhindern. Zudem ist das Fahrzeug mit einer automatischen Distanzregelung (ACC) ausger├╝stet, die die Geschwindigkeit automatisch an ein vorausfahrendes Fahrzeug anpasst.

Speziell auf das Elektrofahrzeug zugeschnitten wurde das Kombiinstrument. Als Basis dient ein 7-Zoll-TFT-Display. ├ťber optische Balkenelemente wird der Energiefluss dargestellt. Eine weitere Grafik informiert ├╝ber die Reichweite. Das zweite zentrale Instrument ist ein mobiles Multifunktionselement, wie es in ├Ąhnlicher Form auch f├╝r den neuen Up zum Einsatz kommt: das Portable Infotainment Device (PID). Es wird rechts neben dem Kombiinstrument an die A-S├Ąule geklickt. Via Touchscreen steuert der Fahrer die Funktionen „Navigation“, „Radio“, „Media“, „Telefon“, „Bordrechner“ und ÔÇô zur Vorkonfektionierung der Reichweite ÔÇô „Eco“. Beim Start berechnet das PID die voraussichtliche Reichweite und stellt dann nicht nur die Strecke im Kartendisplay dar, sondern auch den Radius und damit die mit der jeweiligen Batterieladung erreichbaren Ziele.