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Kleiner Audi ganz groß: Der A1 quattro

Audi beweist mit seinem auf 333 Exemplaren limitierten Audi A1 quattro, dass Traktion auch in der Kompaktklasse machbar ist. Vor allem wenn 256 PS aus einem 2.0 Liter Turbomotor mit 350 Nm zum Einsatz kommen. So sprintet der kleine Flitzer in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht einen Topspeed von 245 km/h. Kein schlechter Wert, wenn man bedenkt, dass ein Audi S5 5,1 Sekunden auf Tempo 100 braucht. Der permanente Allradantrieb gewährt den 225/35er Reifen auf 8,0 J x 18 Zoll Leichtmetallfelgen einen sicheren halt auf dem Asphalt. Geschaltet wird der in ausschließlich Gletscherweiß angebotene Exklusivsportler mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe und er pustet seine Abgase durch zwei polierte 100mm Endrohe ins Freie.

Vollausstattung pur

Damit der A1 quattro auch im Schnee nicht übersehen wird, wurde das Dach so wie die Lufteinlässe an der Front, der Heckdiffusor, ein Teil der Heckklappe und die Bremssättel in schwarz lackiert. Ein Heckspoiler sorgt für den Abtrieb um den 3 cm längeren A1 auf Kurs zu halten. Auch im Innenraum geht es sportlich zu: Seidennappaleder auf den Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad und der in rot gehaltene Drehzahlmesser zeigen dem Fahrer, dass dies kein normaler Stadtflitzer ist. Neben roten Nähten im Leder zieren viele Bedienteile in Aluminiumoptik den eher schwarz gehaltenen Innenraum. Zur Serienausstattung zählen unter anderem Xenonscheinwerfer, ESP (im Sportmodus komplett abschaltbar), MMI Navigation Plus mit Bose-Soundsystem (14 Lautsprecher mit 465 Watt Leistung), Klimaanlage, Einparkhilfe und ein Tempomat.

Im zweiten Halbjahr 2012 soll es dann endlich soweit sein. Dann rollt das kleine Kraftpaket zu den Händlern und kann offiziell bestellt werden. Zu welchem Preis hat Audi bisher nicht verraten.

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Galerie Schnappschüsse Sonstiges

Gesammeltes 2011

01Ein paar gesammelte Bilder aus dem Jahr 2011.

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VW: Welche Neuheiten bringt das Jahr 2012?

Das Jahr 2012 könnte spannend werden, denn aus dem VW-Konzern kommen einige Neuheiten, zum einen der neue CC, der Mini up!, der Golf 7, das Beetle Cabrio, der Skoda Citigo als Ableger des up!, der Rapid (auch bekannt als Studie MissionL), die Seat Modelle Mii, Ibiza und Leon, der neue Audi A3, das Facelift für den A4, das A1 Sportback und ein Facelift für das SUV Q5.

Das ist eine Menge und verspricht natürlich große Spannung, denn mit dem Audi A3 und dem neuen VW Golf greift man in der Kompaktklasse noch mal ganz neu an, denn der BMW 1er hat schon jetzt einen deutlichen zeitlichen Vorsprung. Auch der Hyundai i30 macht dem Golf und A3 mächtig Konkurrenz. Im Mini-Markt findet man im VW-Konzern nahezu gar nicht statt, das soll sich 2012 mit dem up!, Mii von Seat und Citigo von Skoda ändern.

Besonders heiß geht es aktuell natürlich bei den VW Modellen up! und CC zu. Der VW CC löst im Übrigen den Passat CC ab und wird somit zu einer eigenen Fahrzeugklasse. Das Comfort-Coupé wird auf der L.A. Auto Show. Auf den Markt kommt der VW CC allerdings erst im Februar 2012 und ab dann will man damit auch endlich in der Oberklasse anklopfen. Ob das gelingt, wird die Zeit zeigen.

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VW Neuwagen Nachfrage Index: Tiguan deutlich an der Spitze

Immer wieder erreichen uns Erfolgsmeldungen rund um VW, auch im Neuwagen Online Markt für den Zeitraum 11. bis 24. Juli ist der VW Konzern eine Macht. Unter den 10 beliebtesten Marken im Internet liegt VW auf Platz 1, Skoda auf Rang 3 und Audi auf Position 5. Ein deutliches Plus fährt vor allem Skoda ein, im Vergleich zu den Vorwochen (28. Juni bis 10. Juli) konnte Skoda rund 7% zulegen. Allein unter den Top 5 der beliebtesten Modelle im Internet liegen drei aus dem VW Konzern, ganz vorne der VW Tiguan, gefolgt von dem Skoda Octavia Combi und auf Platz 5 das SUV Skoda Yeti.

Die positivste Entwicklung im VW Konzern weisen allerdings der VW Golf STYLE und der Beetle auf. Der neue VW Beetle verzeichnet ein Plus von etwa 83%. Neben den entwicklungsstärksten Modellen gibt es Modelle wie den Polo STYLE, den Seat Ibiza und selbstverständlich den neuen Audi Q3, die mittlerweile seit vielen Wochen für Wirbel sorgen. Allen voran der Audi Q3 könnte zu den Erfolgsmodellen aus dem VW Konzern aufsteigen. Vor zwei Wochen gehört das neue Audi SUV zu den erfolgreichsten Modellen im Markt und zeigte sich als ernste Konkurrenz für die Nummer 1 im SUV-Segment, den VW Tiguan.

Neuwagen Online Markt: Die 10 erfolgreichsten Modelle aus dem VW Konzern:

01. VW Tiguan

02. Skoda Octavia Combi

03. Skoda Yeti

04. VW Polo STYLE

05. Audi Q3

06. Seat Ibiza

07. Skoda Superb Combi

08. VW Polo

09. Audi A1

10. VW Touran

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VW Neuwagen Nachfrage Index Vol. 2

Schon im ersten VW Neuwagen Nachfrage Index zeigte sich die große Dominanz des gesamten VW-Konzerns. Und auch in der zweiten Ausgabe des N2I für den Zeitraum 24.01 bis 06.02.2011 hält der Trend an. In den Top 10 der beliebtesten Marken liegen VW auf Platz 1, Skoda auf Platz 2 und Audi auf Platz 7.

Noch deutlicher wird der VW-Vorsprung, wenn man sich die einzelnen Modelle anschaut. In den Top 10 der beliebtesten Modelle, also der am häufigsten nachgefragten Neuwagen in den letzten zwei Wochen, sind gleich sechs Modelle aus dem VW-Konzern zu finden. Darunter der Skoda Octavia Combi, VW Polo STYLE, VW Golf, VW Polo, VW Touran und VW Passat Variant.

Die hohe Nachfrage nach dem VW Polo ergibt sich aus dem neuen Sondermodell Polo STYLE und auch die aktuelle 595 Euro VW-Extraprämie beim Kauf eines Polo Neuwagen trägt dazu bei. Außerdem scheint die Werbekampagne rund um den VW Jetta prächtig zu funktionieren, der Jetta gewann im Vergleich zu den Vorwochen rund 93%.

Die VW-Extraprämie gibt es auch beim Kauf eines neuen VW Passat – hier sind es 833 Euro. Aber selbst ohne wurde die neue und jetzt 7. Generation Passat Limousine und Passat Variant bestens nachgefragt (Markteinführung war Ende Oktober 2010). Seit Wochen liegt Kombi in den Top 10 der beliebtesten Modelle beim Autokauf im Internet und das auch lange nach Ablauf einer.

Als Marke liegt VW zwar immer noch auf Position 1, aber die Konkurrenz schläft nicht und kommt mit Skoda auf Platz 2 sogar aus dem eigenen Konzern. Auch im Vergleich zum Drittplatzierten Ford hat VW an Vorsprung verloren. Zwar liegen viele Modelle in den Top 10 und das auch mit deutlichem Plus, allerdings muss der Konzern aktuell den Verlust des VW Tiguan verkraften. Im September 2011 findet beim Tiguan ein Modellwechsel statt, d. h. der Tiguan bekommt ein Facelift. Wegen hoher Produktionsauslastung und Lieferschwierigkeiten der Zulieferer kann man Deutschlands beliebtesten SUV aber schon jetzt nicht mehr bestellen. Kurz gesagt: Der VW Tiguan ist ausverkauft.

Das erfreulichste Ergebnis liefert Audi. Beim Autokauf im Internet legt Audi 7% zu. Auf dem Gesamtmarkt verzeichnet Audi sogar 14,8% Plus und spricht selbst „vom stärksten Januar aller Zeiten“. Audi führt als Grund den neuen Kleinwagen Audi A1 an. Dieser liegt im MeinAuto.de Neuwagen Nachfrage Index zumindest in den Top 50 der beliebtesten Modelle.

Autor: Fabian Thomas/Der Neuwagen Blog.

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Test: Audi A1 1.2 TFSI – Minimalist aus Ingolstadt

Neulich auf einem malerischen Parkplatz in Frankfurt, umgeben von herausgeputzten Häusern, die allerlei kreatives Volk beherbergen: Wir zählen neben ein paar blechgewordenen Erfolgsstatements einen Audi A1 und eine gute Handvoll Minis. Sonstige Kleinwagen sind nicht zu sehen. Damit ist der A1 richtig platziert und zugleich die Stärke seines größten Rivalen manifestiert. Der kleine Audi ist das Auto für Menschen, die sonst einen Mini fahren würden und eben nicht die Alternative zum VW Polo oder anderen, günstigeren Produkten aus dem Konzernregal. Wie überzeugend er seine Rolle spielt, wollten wir in einem Alltagstest herausfinden.

Audi A1 1.2 TFSI

Fahreigenschaften

Mit dem kleinen 1,2-Liter-Turbo tritt der A1 vehement an. Die Leistungsangabe von 83 kW/86 PS scheint eher untertrieben. Auf Landstraßen hängt der Turbo richtig gut am Gas und die Fahrwerksabstimmung passt. Die Lenkung ist so exakt wie die serienmäßige Fünfgang-Box. Ein sechster Gang wäre aber gut und würde den Verbrauch im Alltag sicher weiter senken. Audi gibt einen Normverbrauch von 5,1 Litern an und erreicht diesen unter anderem durch eine Start-Stopp-Automatik. Diese arbeitete, bedingt durch die winterlichen Temperaturen, aber nicht allzu häufig. Das könnte ein Grund gewesen sein, weshalb sich unser A1 im Test gut 2,5 Liter mehr als im Zyklus genehmigte. Auf der Autobahn geht dem 1,2-Liter-Motor an Steigungen etwas die Puste aus – seine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h erreicht er erst nach einigem Anlauf. Mehr wird es auch bergab kaum. Das muss auch nicht sein, schließlich sprechen wir von einem kleinen Auto und nicht von einer großen Reiselimousine oder einem Sportwagen.

Material und Verarbeitung

Von beiden hat der A1 trotzdem etwas. Die Sitzposition beispielsweise ist sehr sportiv und passt zu aktivem Fahren. Auch das Interieur ist eher sportlich gestaltet. Dafür sind Material und Verarbeitung auf dem von Audi gewohnten Limousinen-Niveau. Allerdings hat man sich im Falle unseres Testwagens, der in der Ambition-Ausstattung vorfuhr, farblich sehr am britisch-bayrischen Wettbewerber orientiert. Wasabi-Grün nennt Audi die Farbe der Polster und hat diese, weil es so schön grünt, auch noch für die Lüfterdüsen verwendet. Das wirkt sehr poppig. Der Ingolstädter Minimalismus lässt sich durch weitere bunte Elemente im Interieur noch steigern, was den Preis des kleinen Viersitzers aber munter in die Höhe treibt.

Raumangebot

Apropos Viersitzer: Der A1 ist genauso wenig ein Viersitzer wie der Mini. Hinter einem Fahrer mit langen Beinen kann ernsthaft niemand sitzen. Auch der Gepäckraum ist ziemlich übersichtlich, reicht aber für den Wochenendeinkauf eines Singlehaushalts mit guter Restaurantanbindung.

Audi A1 1.2 TFSI

Zielgruppe

Womit wir bei der Zielgruppe wären. Der Audi A1 ist nicht die Alternative für junge Familien, denen ein A3 zu teuer wäre. Er zielt auf gutverdienende Singles, die sich ein kleines Luxusauto gönnen können, aber eben nicht auf der Retrowelle reiten möchten. Für die passt der A1 perfekt. Um sich unseren Testwagen leisten zu können, müssen sie rund 25.000 Euro auf den Tisch des Händlers legen. Ohne Extras wären es nur 17.200 Euro. Ein A1 ohne Extras dürfte aber ebenso selten sein wie ein Agenturparkplatz ohne Mini.

Datenblatt: Audi A1 1.2 TFSI: Zweitüriger Kleinwagen

Länge: 4,00 Meter
Breite: 1,74 Meter
Höhe: 1,42 Meter
Radstand: 2,47 Meter
Kofferraumvolumen: 270 Liter
Leistung: 63 kW/86 PS
Max. Drehmoment: 160 Nm zwischen 1.600 und 3.500 U/min
Beschleunigung: 11,7 s
Vmax: 180 km/h
Durchschnittsverbrauch: 5,1 Liter
CO2-Ausstoß: 118 g/km
Testverbrauch 7,6 Liter, Euro 5

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Audi A1 1.2 TFSI – Kurzcharakteristik

Alternative zu: Mini, Mini oder Mini
Passt zu: Kreativen ohne Retrofaible
Sieht gut aus: neben dem A8 vom Chef

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Bilstein drückt Audi A1 näher an die Piste

Zwei neue Gewindefahrwerke für den Premium-Kleinwagen Audi A1 bietet Bilstein mit den Sportfahrwerken B14 und B16 zu Preisen ab 699 Euro zzgl. MwSt. und Montage. Die Tieferlegungsspanne des B14 reicht von ca. 30 bis 50 Millimeter vorne und hinten. Nach Einbau ist eine weitere Anpassung des Höhenstandes von 20 Millimetern ohne TÜV-Abnahme möglich.

Audi A1 Bilstein

Sportfahrwerk B16

Das Gewindefahrwerk Bilstein B16 ermöglicht die Dämpfkraftverstellung über neun Stufen. Mittels Stellrad lässt sich das Fahrwerk von komfortabel bis extrem sportlich einstellen. Die Tieferlegungsspanne des Bilstein B16 beträgt, wie beim B14, vorne und hinten 30 bis 50 Millimeter. Auch die flexible Anpassung des Höhenstandes von bis zu 20 Millimeter ist ohne erneute TÜV-Eintragung möglich.

Quelle: auto.de/koe | Foto: Bilstein

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Audi A1 quattro: Allrad für den Kleinen

Ein Eskimo, der im Schnee eine Reifenspur liest. Ein Pkw, der eine Skischanze hochfährt. Solche Bilder genügen, um augenblicklich einen Begriff ins Bewusstsein zu rufen, der in der Automobilbranche eine beispiellose Karriere hingelegt hat: „quattro“, Audis Allradantrieb. Im Herbst erweitert Audi die Quattro-Technik nun nach unten, gönnt auch seinem jüngsten und kleinsten Spross A1 vier permanent angetriebene Räder. Ob und wie aufnahmefähig der Markt für so ein Modell ist, soll allerdings zunächst mit einer Kleinserie von rund 500 Fahrzeugen ausprobiert werden. Investitionen halten sich so in vertretbaren Grenzen.

Was im Jahr 1980 mit einem sportlichen Coupé (Ur-Quattro) und als Nischen-Technik begann, steckt heute unter fast jedem zweiten Modell mit den vier Ringen im Grill. „Von den im vergangenen Jahr ausgelieferten 1,1 Millionen Fahrzeugen waren 430 000 Quattro-Modelle“, sagt Audi-Entwicklungschef Michael Dick. Seit 1980 haben die Ingolstädter 3,7 Millionen Quattros verkauft. Die aktuelle Palette zählt derzeit über 120 4×4-Varianten, zu der sich nun der Kleinwagen Audi A1 gesellt.

Audi A1 quattro

Eine erste Erprobung

Zwei Prototypen standen für eine erste Erprobung zur Verfügung – im tief verschneiten Kanada. Was vielen Autofahrern ein Gräuel ist, freut die Ingenieure. „Hier herrschen ideale Bedingungen, um die Leistungsfähigkeit des Quattro-Antriebs voll auszukosten“, sagt Fahrwerks-Entwickler Dr. Ralf Schwarz. Wie leichtfüßig sich Audis Lifestyle-Mini über die weiße Piste dirigieren lässt, ist schon nach wenigen Minuten deutlich zu spüren. Wo sein frontgetriebenes Pendant schnell untersteuert und zum Kurvenaußenrand drängt und nur noch mit gekonntem Lenk- und Bremseingriff in der Spur gehalten werden kann, zieht die Allradversion nahezu unbeirrt ihre Bahn.

Geheimnis für den Fahrspaß

Das Geheimnis für den Fahrspaß liegt in der Art der Kraftverteilung. Herzstück des Vierradantriebs im A1 ist eine hydraulisch betätigte Lamellenkupplung mit elektronischer Regelung. Sie hat ihr Debüt bereits im Jahre 1998 im TT und A3 gefeiert und wurde seitdem ständig verfeinert. Im normalen Fahrbetrieb schickt die Kupplung das Gros des Drehmoments an die Vorderräder. Beginnen diese durchzudrehen, wird die Kraft in wenigen Millisekunden nach hinten geleitet, je nach Situation bis zu 100 Prozent.

Motorisierung

Während die beiden A1 quattro-Prototypen noch mit dem 1,4-Liter-Turbobenziner und nicht gerade spärlichen 137 kW/186 PS ausgestattet sind, soll die Serienversion erheblich mehr Dampf bekommen. Audi plant, den aus dem A3, A4, A5 und A6 bekannten 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo zu implantieren. Über die genaue Leistung schweigt man noch. Sie wird aber laut Audi-Entwicklungsvorstand Dick „deutlich über 200 PS“ liegen und dürfte den kompakten Kraftsportler somit nicht nur 230 km/h schnell, sondern im Kleinwagen-Sektor auch einzigartig machen.

Audi A1 quattro

Audis kleinstes Quattro-Modell

Dass sich die Ingolstädter diese Exklusivität mit rund 27 000 Euro bezahlen lassen, bedarf keiner großen Mathematik. Zudem wird Audis kleinstes Quattro-Modell einen legendären Namen erhalten: S1. Mit jenem pausbäckigen Rallye-Quattro donnerte Walter Röhrl in den 80er-Jahren diversen Siegen entgegen.

Quelle: auto.de/(ms/mid)

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Audi-Prototyp A1 e-tron mit kombinierter Elektro-/Wankel-Power

Ingolstadt – Wird er nun so gebaut oder nicht? Jüngsten Berichten zufolge soll es nämlich zwischen Volkswagen und der Premiumtochter Audi unterschiedliche Vorstellungen darüber geben, mit welchem Antriebskonzept Elektroautos im Konzern nun in die Serienproduktion gehen. Betroffen davon ist etwa Audis A1 e-tron, den wir zuletzt beim Techniktag „Elektromobilität“ in Ingolstadt schon Probe gefahren haben.

Audi-Prototyp A1 e-tron

Antrieb immer elektrisch

Dabei handelt es sich um einen Prototyp, der zwar noch nicht fertig entwickelt worden ist, aber: „Auf los geht’s los“, sagt Dietrich Engelhardt – und wir dürfen zu ersten Testrunden auf dem Parkplatz vor dem Audi-Sportpark in Ingolstadt starten. Der Entwickler und Experte in Sachen Elektrifizierung erklärt auf dem Nebensitz den Konzept-A1, der sich nur mit Strom und damit zumindest lokal vollkommen schadstoffrei bewegt.

Mit Leichtbau-Komponenten aus Karbon

Der nicht einmal vier Meter lange und leer unter 1300 Kilo schwere Viersitzer ist speziell für Großstädte und Ballungszentren konzipiert. Unter anderem verfügt er über Leichtbau-Komponenten aus Karbon. Google-Navigation und WLAN-Hotspot sollen ihn zum „Fahrzeug für moderne Kunden“. Der Vergleich, dass die erste Fahrt sich „fast wie der Start in einem Flugzeug“ anfühlt, ist zwar etwas weiter hergeholt, doch der Schub, der beim Tritt aufs Gaspedal einsetzt, kommt ziemlich stark.

Audi-Prototyp A1 e-tron

Über 100 PS, 240 Newtonmeter Drehmoment

Nahezu lautlos geht es voran, bloß Abroll- und Windgeräusche sind zu hören, so leise ist die Power. „Gangwechsel gibt es nicht“, erläutert Engelhardt unter Hinweis auf das einstufige Getriebe, „und damit keine Schaltpausen.“

Ein vorn eingebauter Synchron-Elektromotor treibt den Audi-Stromer an. Die Dauerleistung beträgt über 60, in der Spitze über 100 PS. Konstant 150, maximal 240 Newtonmeter stehen, wie bei Autos dieser Art üblich, praktisch aus dem Stand heraus im vollen Umfang zur Verfügung. In gut zehn Sekunden sprintet dieser bis rund 130 Stundenkilometer schnelle Elektro-A1 mit Frontantrieb auf Tempo 100.

Rotationskolben-Aggregat für mehr Reichweite

Stellt man den Wählhebel auf „R“, wird der Range Extender zur Verlängerung der Reichweite von elektrischen rund 50 auf am Ende etwa 250 Kilometer aktiv. Der kleine, während der Fahrt die Lithium-Ionen-Akkus nachladende Wankelmotor treibt wiederum einen Generator an, der laut Engelhardt bis zu 20 PS elektrische Ladeleistung erzeugt. An ihm, dem Rotationskolben-Aggregat, scheint sich auch der Streit mit den Wolfsburgern zu entzünden, die wohl eher den herkömmlichen Hybridantrieb favorisieren. Das vollständige Nachladen des unter dem hinteren Mitteltunnel und den Rücksitzen angeordneten Batteriepakets mit seinen zwölf Kilowattstunden Kapazität soll mit Normalstrom weniger als drei, mit Starkstrom weniger als eine Stunde dauern.

Audi-Prototyp A1 e-tron

Bremsenergie-Rückgewinnung in fünf Stufen

Fürs gute Gewissen wird viel getan. In dem kompakten und agil-wendigen Zweitürer sind selbst Nebenaggreate elektrifiziert. Die Servolenkung auf elektrohydraulischer Basis arbeitet effizient. In fünf Stufen lässt sich durch Wippen am Lenkrad sogar die Bremsenergie-Rückgewinnung von leicht bis kräftig steuern. Das Fahrwerk ist zwischen Komfort und Sport gut ausbalanciert. Das Platzangebot ist wie die Serie.

Endgültige Entscheidung im Februar?

Alles in allem: Fehlt eigentlich nur noch die endgültige Entscheidung, dass der frühestens dann 2013 zum Kauf angebotene A1 e-tron auch so gebaut werden kann. Im Februar soll es soweit sein. Es sei denn, die Wolfsburger geben sich weiter – wankelmütig.

Audi-Prototyp A1 e-tron

Datenblatt: Audi A1 e-tron

Motor: Synchron-Elektromotor plus Wankelmotor
Leistung: 75/102 kW/PS
Maximales Drehmoment: 240 Newtonmeter
Beschleunigung: 10,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Umwelt: laut Audi 1,9 Liter pro 100 Kilometer, 45 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Reichweite: 50 Kilometer rein elektrisch in der Stadt, 250 Kilometer insgesamt mit Range Extender
Batterie: Lithium-Ionen
Energieinhalt: 12 Kilowattstunden

Quelle: auto.de/Günther Koch/KoCom/Fotos: Koch/Audi

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Audi A1 von MTM

Er hat kaum das Licht der Welt erblickt und wurde unmittelbar zum Tuning-Objekt diverser Firmen. Die Firma H&R spendierte dem kleinen Ingolstädter sofort ein passendes Fahrwerk. ABT Sportsline entwickelte drei verschiedene AS1 Modelle, wie den „Klecks„, „Aloha“ und den „High Voltage„.

Damit nicht genug. Motoren Technik Mayer (kurz MTM) stellte ein neuen, exclusiven A1 vor, welcher mit einer wirklich sportlichen Lackierung daher kommt. Die Grundfarbe Weiß kombinierte man mit Orange und setzte mit Schwarz ein paar Akzente. So zieht sich quasi ein schwarzer Streifen vom Dachkanten-Spoiler über das Dach und Motorhaube und mündet dann im obligatorischen Single-Frame-Grill. Ein ebenfalls schwarzer Streifen mit MTM-Logo an den Türen enden in als Racing-Flagge. Allein diese Aufmachung lässt den kleinen Audi sehr sportlich wirken. Die anthrazitfarbenen Felgen sind ebenso von MTM wie die Karosserieänderungen und die Hochleistungsbremsen. Letztere sind verbaut um die Mehrleistung im Zaum zu halten. Leider wurden noch keine weiteren Details bzw. Preise bekannt gegeben. Dies wird sich hoffentlich schnellstmöglich ändern.

Quelle: MTM – Motoren Technik Mayer GmbH