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Elektrischer Biturbo – Die Audi TT clubsport turbo Studie

Audi hat beim Wörthersee Treffen 2015 die Technikstudie Audi TT clubsport turbo vorgestellt. Meiner Meinung nach kann man das Gerät, so wie es ist, auf den Markt bringen!

Das wohl wichtigste bei dieser Studie ist wohl der elektrische Biturbo. Die Vorzüge von Elektromotoren in Autos kennen wir ja bereits: Sie geben ihr volles Drehmoment von Null an ab. Und dies soll hier nun auch passieren – Ein elektrisch angetriebener Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf maximaler Drehzahl und sorgt somit für einen höheren Ladedruck als ein konventioneller Abgasturbolader. Ein Turbo-Loch soll es dabei nicht mehr geben. Laut Prof. Dr. Ulrich Hackenberg (Audi-Vorstand für Technische Entwicklung)  steht diese Technik bei den TDI-Motoren kurz vor dem Serieneinsatz. Nun setzt man auf einen Benzinmotor, genauer gesagt auf einen 2.5l TFSI mit 600 PS (441 kW) und einem maximalen Drehmoment von 650 Nm. Brechen wir das mal etwas runter, stehen zwischen 3.000 und 7.000 u/min mehr als 600 Nm zur Verfügung. Und das aus einem 5-Zylinder-Aggregat, welches die Kraftübertragung auf ein manuelles 6-Gang-Getriebe überträgt. Noch fragen?!

Ein bisschen Motorsport

Ein weiteres Merkmal, welches mir sofort ins Gesicht gesprungen ist – Der mächtige Sidepipe-Auspuff! Die komplette Abgasanlage ist auf minimalen gegendruck ausgelegt und bläst die Abgase durch einen Rennschalldämpfer ins Freie. Endlich kommt mal wieder ein 5-Zylinder annähernd an den Sound des Ur-Quattros. Dabei kann ich gerne mal erwähnen, dass ich beim anschauen des unten eingebetteten Videos sofort eine Gänsehaut bekommen habe. Einfach nur geil!

Weiterhin sind auch die dicken Backen und die riesigen Lüftungsöffnungen nicht zu übersehen. Dazu kommt noch eine Frittentheke aus dem Motorsport. Eigentlich nicht schön, aber dem TT clubsport steht sie überaus gut! Dazu kommt noch ein kleiner, aus Titan gefertigter Käfig über den nicht mehr vorhandenen Rücksitzen, denn man achtet bei so einem Fahrzeug natürlich auf ein gutes Leergewicht. Wir reden hier über 1.396 kg.

Im Kofferraum sticht auch der Schriftzug 48 Volt hervor, denn hier sorgt ein 48 Volt-Teilbordnetz für die Stromversorgung. Eine kompakte Lithium-Ionen-batterie verbirgt sich im Gepäckraum und ein DC/DC-Wandler stellt den Anschluss zum 12 Volt-Bordnetz her. Auch dies ist wieder eine neue Zukunftstechnologie von Audi.

Selbstverständlich besitzt der Audi TT clubsport auch einen Quattro-Antrieb um die Traktion auf den Asphalt zu bringen. Des weiteren besitzt er ein Gewindefahrwerk, als auch eine Liftfunktion um die Karosserie ohne Schäden über eine Bordsteinkante zu bringen. Als Beinkleid trägt die Studie 20-Zöller im 6-Doppelspeichen-Design und einer Bicolor Optik. Ringsum sind Pellen in der Dimension 275/30 aufgezogen. Ansonsten finden wir alles, was die neusten Modelle nicht auch schon hätten. Bis auf den Innenraum, denn hier nimmt man natürlich in Rennschalen platz und blickt auf eine schöne Landschaft aus Cabron und Alcantara.

Bin echt gespannt, was Audi aus dieser Studie alles mit in eine Serie nimmt.

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Blog Volkswagen

W12 zu extrem, V6 genau richtig – Design Vision GTI

Auf dem diesjährigen GTI-Treffen am Wörthersee stellte Volkswagen eine neue Studie vor – den „Design Vision GTI“. Ein VW Golf mit einem (Oh Herr wie geil!) 3.0l V6 Triebwerk und 370 kW / 503 PS. Damit sollen locker 300 km/h erreicht werden. Ob dieser „Über-GTI“ wirklich potential hat oder wie der W12 einen unspektakulären Kurzauftritt hinlegt werden wir noch sehen.

Für mich ist es einfach eine geniale Kombination: Golf + 6-Zylinder-Motor. Man hat es ja am W12 650 Golf gesehen, dieser war einfach nicht zu handeln, für geradeaus schon toll, aber Kurvenfahrten mochte das Ding so gar nicht. Und wie sieht es mit einem V8 aus? Nee, geht gar nicht! Einzig und allein ein V6 ist das optimale Triebwerk für den Wolfsburger… sehe ich zumindest so.

Ein paar Details

Die C-Säulen und die Seitenschweller wurden als eigenständige Karosserieelemente nach außen verlegt um mehr Platz für die deutlich größere Spurweite samt 20-Zoll-Räder und Reifen in den Dimensionen 235 vorn und 275 hinten. Was den Motor angeht, handelt es sich um eine TSI-Studie mit zwei Turboladern an Board. Dieser Leistet ab 2.000 u/min satte 500 Nm sowie ein maximales Drehmoment von 560 Nm bei 4.000 bis 6.000 u/min. Um diese Kraft zu zähmen, besitzt der Design Vision GTI einen Allrandantrieb und ein Doppelkupplunggetriebe. Um 100 km/h zu erreichen sollen gerade einmal 3,9 Sekunden vergehen. Umgekehrt sollen Keramik-Bremsen verbaut werden um das Tempo schnell wieder zu drosseln. Da merkt man schon, dass es in Richtung Motorsport geht. Er unterscheidet sich auch noch mehr vom Serien-GTI, denn der Radstand wurde verlängert und der vordere Überhang gekürzt, Resultat: 15 mm kürzer als die Serie. Des weiteren ist er 57 mm tiefer (vom Dach her gesehen) und 72 mm breiter.

Was sich auch noch sehr cool anhört, ist die Vernetzung. So soll ein großes Display den aktuellen Rundkurs samt Zeiten anzeigen. Andere Fahrzeuge sollen sich so verbinden können und man kann in Echtzeit den Rennverlauf verfolgen. Quasi wie das „Autolog“ von Need for Speed, nur in echt halt. Ebenfalls cool: In die A-Säulen integrierte Kameras welche als Front- und/oder Innenraum-Kamera genutzt werden können.

Mehr möchte ich zu diesem Fahrzeug gerade nicht schreiben, da Bilder ja mehr als 1.000 Worte sagen. Jedoch gibt es bisher nur Zeichnungen, also warten wir mal ab, was die VAG da so anstellen wird. Was haltet Ihr von dieser Studie? Schreibt es mir doch in die Kommentare oder bei Facebook.

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Blog Seat

Seat präsentiert in Genf den Toledo Concept

Auf dem 82. Genfer Automobil Salon stellt SEAT eine seriennahe Studie mit dem Namen SEAT Toledo Concept vor. Er ist noch fast der Alte geblieben, jedoch wirkt die Limousine sportlicher als zuvor. Am Design ist schon jetzt zu erkennen, wie zukünftige Modelle aus dem Hause SEAT aussehen können. Sobald es neue Informationen zu diesem Fahrzeug gibt, werdet Ihr dies hier erfahren.

Weitere Informationen könnt Ihr der SEAT Homepage entnehmen.

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Blog Seat

IAA 2011: Seat zeigt Designstudie IBL

Mit dem Konzeptfahrzeug IBL zeigt Seat auf der IAA (Publikumstage: 15. – 25.9.2011) die Weiterentwicklung seiner Design-Richtung. Die 4,67 Meter lange Sportlimousine ist als Plug-in-Hybrid ausgelegt und zeigt coupéhafte Züge. Die Front ist gepfeilt, mit einer klaren Mittellinie auf der Motorhaube. Auch der Grill trägt die für die Marke charakteristische, fünfeckige Pfeilform.

Die Voll-LED-Scheinwerfer sind als scharfe Striche gestaltet. Die einzelnen Segmente erfüllen verschiedene Funktionen, vom Fahrlicht mit variabler Ausleuchtung über die Blinker bis zum Tagfahrlicht. Die Lufteinlässe im unteren Bereich der Front sind als feines Linienspiel gestaltet. Sie erinnern an das Motiv einer elektronischen Leiterplatte und schaffen damit eine Verbindung zur lokal emissionsfreien Elektromobilität, die der IBL als Plug-In-Hybridfahzeug bietet. Gestaltet sind die Lufteinlässe in Schwarz und in Rot, eingefasst werden sie von Chromlinien.

Die Seitenlinie des IBL wird von den 20-Zoll-Rädern dominiert, die mit Einzel- und Doppelspeichen gestaltet sind. Sie stehen in besonders ausgeformten Radhäusern: Die durchgängige Dynamiklinie und die Chromlinie um die Fensterflächen strecken das Konzeptfahrzeug optisch.

Auch im Heck prägen scharf gezeichnete LED-Leuchten das Bild, Teilsegmente des Bogens erfüllen die verschiedenen Lichtfunktionen. Nur eine Lichtkante deutet den Stoßfänger an, eine Chromleiste unterstreicht die Breite ebenso wie der fein ausmodellierte Heckdiffusor.

Cockpit

Das Cockpit ist zum Fahrer orientiert, eine durchgängige, gewölbte Glasfläche deckt die kompletten Instrumente ab, bis hin zum zweiten Display in Cockpitmitte. Das Hauptdisplay hinter dem Lenkrad ist voll digital und lässt sich nach den Vorlieben des Fahrers frei programmieren. So können die Informationen entweder in Form klassischer Analog-Rundinstrumente dargestellt werden oder auch als digitales Infosystem.

Seat IBL

Die Informationshierarchie und die Farbstimmung sind dabei aus drei Programmen wählbar: Travel für die entspannte Reise, Sport für den engagierten Fahrspaß oder Efficiency, wenn die Verbrauchseffizienz des Plug-In-Hybridantriebs im Mittelpunkt stehen soll. Das zweite Display in der Mitte der Armaturentafel konzentriert sich auf die umfangreichen Entertainment-, Kommunikations- und Informationssysteme. Bedient werden die Infosysteme über zwei in die Lenkradspeichen integrierte Touchpads – ganz intuitiv, mit den beiden Daumen.

Besonderer Wert wurde auf die perfekte Klimatisierung gelegt: Nahezu die komplette Oberseite des Cockpits ist als großflächiger Luftausströmer konzipiert, damit wird eine zugfreie Belüftung ermöglicht. Die gezielte Anströmung ist über einzelne Luftkanäle möglich.