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Essen Motor Show 2015 – Hella Show & Shine

Jedes Jahr auf der Essen Motor Show findet auch der Hella Show & Shine Contest statt. Dort stellen einige Tuner ihre Glanzstücke vor.

Leider musste ich feststellen, dass die Auswahl jedes Jahr etwas schlechter wird. Anfangs waren dort echte Highlights vertreten. Natürlich möchte ich niemandem die Arbeit schlecht reden, aber es müsste dort auch etwas mehr Abwechslung geben. Auch hier wieder recht viel VAG vertreten. Keine Ahnung, wer dafür die Auswahl getroffen hat, aber man hätte es auch besser machen können. Sorry.

Nichts desto trotz sind die Fahrzeuge gut! Vor allem der Jetta am Anfang des Videos. Sieht man ja leider nicht mehr ganz so oft. Und die grüne Farbe des EOS ist in real der Hammer!

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Neue Kampagne gestartet: Volkswagen. Think new.

Volkswagen hat eine neue Werbekampagne gestartet mit den Namen Think new. Dazu hat VW eine eigene Webseite eingerichtet und dort eine Fakten und Storys veröffentlicht. Schaut doch einfach mal vorbei. Hier nur mal die grobe Übersicht:

Neu ist überraschend.

Volkswagen beschäftigt mehr Ingenieure, als die Hauptstadt Trinidad und Tobago Einwohner hat.

„Ihr Auto wird ganz alleine eingeparkt.“

Neu ist aufregend.

Kein anderer Konzern weltweit investiert mehr in Forschung und Entwicklung als Volkswagen.

„Ihren Autoschlüssel verschicken sie bald per App.“

Neu ist unwiderstehlich.

Auto und Smart Home rücken zusammen: Ihr Auto wird ihrer Wohnung sagen können, wann sie nach Hause kommen.

„Ihr Auto wird ihnen den Rücken stärken.“

Neu ist außergewöhnlich.

Autopiloten können sich eines Tages an den Fahrstil des Besitzers anpassen.

„Ihr Auto wird Sie zur Arbeit fahren.“

Neu ist spannend.

Schon heute bilden die online-fähigen Volkswagen das größte Automobilnetzwerk der Welt.

„Ihr Auto wird sich mit der ganzen Stadt vernetzen.“

 

Da sind schon ein paar knallharte Fakten dabei. Wie denkt ihr darüber?

Anbei die Videos zum Golf, Polo, Tiguan und Jetta.

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VW baut dank Tiguan & Co. die Marktposition aus

VW ist und bleibt die erfolgreichste Automarke in Deutschland. Das beweist der Automobilhersteller aus Wolfsburg auch im Monat Juli, mit einem Monatsplus von mehr als 32 Prozent ließ VW den Juli hinter sich. Auf das aktuelle Jahr 2011 gesehen, liegt VW gut 11 Prozent vor dem Vorjahreszeitraum. Ganz besonders beliebt sind weiterhin die Van-Segmente, dort sind vor allem der VW Sharan und Touran erfolgreich. Zusammen mit dem Opel Zafira machen sie 60 Prozent des Segments aus.

Allerdings darf man innerhalb des großen Erfolgs nicht vergessen, VW legte im Jahr 2011 in Sachen Neueinführungen deutlich zu. Im Januar wurde der VW Eos präsentiert, kurz darauf zeigt VW den Tiguan und im Sommer das neue Golf Cabriolet. Hinzu kommen zum Beispiel die VW STYLE Sondermodelle für Golf, Polo, Touran und Sharan, der neue Passat und selbstverständlich der Klassiker, der VW Jetta.

Im Rahmen dieser Neuheiten für den deutschen Markt startete VW eine große Werbe-Offensive, ich denke da an den TV-Spot für die Modelle Jetta, Passat, Tiguan, Golf Cabrio und die STYLE Modelle. Vor allem der TV-Spot rund um den neuen VW Passat hatte einen unfassbaren großen viralen Effekt. Das durchaus positive Ergebnis im Juli und im gesamten Jahr 2011 spiegelt sich auch in der Online Nachfrage nach VW Neuwagen wieder. Das zeigten wir Euch bereits im VW Neuwagen Nachfrage Index.

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Volkswagen gewinnt Good Design-Awards für Jetta und Touareg

Gleich zwei Serienmodelle von Volkswagen – der Jetta und der Touareg – wurden in Chicago für ihr Design ausgezeichnet. Beide erhielten jetzt, kurz vor der Markteinführung des Jetta, von einer internationalen Jury den „Good Design TM Award“.

Die Veranstalter des Designwettbewerbs, das Chicago Athenaeum, Museum of Architecture and Design sowie das European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies, würdigen mit den Auszeichnungen seit 1950 jedes Jahr Produkte, die in Funktion und Ästhetik, aber auch hinaus mit Umweltfreundlichkeit überzeugen.

Alle ausgezeichneten Produkte werden im Juni dieses Jahres in der Sonderausstellung „Good Design TM“ des Chicago Athenaeum zu sehen sein.

Quelle: auto.de/(ampnet/Sm)

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Volkswagen Jetta GLI – Autobahn für Amerika

Nach dem vielversprechenden, aber letztlich gescheiterten Versuch mit dem verflossenen Bora unternimmt Volkswagen einen neuen Anlauf, um dem Golf-Derivat mit Stufenheck ein frischeres Image zu verleihen. Mit einer eigenständigeren Karosserie im geometrischen neuen VW-Look soll der Jetta endlich Hut und Wackeldackel hinter sich lassen.

Volkswagen Jetta GLI

Volkswagen Jetta GLI

Für den US-Markt kommt VW jetzt sogar mit einem sportlichen Spitzenmodell, das unter der Bezeichnung GLI nicht nur mit einem 147 kW/200-PS-Motor aufwartet, sondern auch optische GTI aufweist. Vor allem die vertikalen Nebelscheinwerfer und das Wabenmuster der Lufteinlässe in der Frontmaske künden von seiner sportlichen Ambition.

Volkswagen Jetta GLI

Ausstattung

Die besser ausgestatteten Varianten hören auf die provozierende Modellbezeichnung GLI Autobahn und sind unter anderem mit einer anspruchsvollen Audio-Anlage von Fender und Panasonic ausgerüstet. Zwar bleibt der GLI dem US-Markt vorbehalten, doch wird VW auch in Deutschland das 200-PS-Aggregat anbieten – wie bisher gut versteckt in der etwas angestaubten Highline-Variante.

Volkswagen Jetta GLI

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Volkswagen in sechs Segmenten führend

Volkswagen stellte im Januar 2011 in sechs von zwölf Fahrzeugsegmenten das beliebteste Modell in Deutschland, nachdem der Passat in der Mittelklasse mit 8.888 Neuzulassungen den BMW 3er von der Spitzenposition verdrängt hat.

VW Golf bleibt Bestseller am deutschen Markt

In der Kleinwagen- und Kompaktklasse bestimmten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes auch im vergangenen Monat Polo und Golf (inklusive Jetta) das Bild. So kam im vergangenen Jahr jeder fünfte neue Kleinwagen und jedes dritte Kompaktmodell vom Wolfsburger Hersteller.

Mit Tiguan (3.671 Stück), Touran (4.611 Einheiten) und T5 (2.249 Zulassungen) war VWerneut auch bei den Geländewagen, den Großraum-Vans und den Utilities Marktführer. Im Mini-Segment behielt der Smart Fortwo seine Spitzenposition. In der oberen Mittelklasse und der Oberklasse führte BMW mit dem 5er und dem 7er die Zulassungsstatistik an. Beliebester Sportwagen war mit 856 Einheiten das Coupé der Mercedes-Benz E-Klasse, während der Opel Meriva mit 2.691 Verkäufen erfolgreichster Mini-Van gewesen ist. Unangefochten blieb der Fiat Ducato mit einem Segmentanteil von 57,3 Prozent das meistverkaufte Basisfahrzeug bei den Wohnmobilen.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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Volkswagen 2011 – Neues aus Wolfsburg

Vor einem Jahr der Premieren steht Volkswagen. Gleich sieben neue oder überarbeitete Modelle bringen die Wolfsburger 2011 auf den Markt. Den Anfang machte zu Beginn des Jahres bereits der Jetta. Seit einigen Tagen steht zudem die optisch überarbeitete Version des Eos bei den Händlern. Das Cabrio mit dem fünfteiligen Dachsystem in Glasoptik und integriertem Schiebe-/Ausstelldach trägt nun auch das typische VW-Gesicht. Drei Turbobenziner-Direkteinspritzer (TSI) und ein Diesel (TDI) stehen zur Wahl. Das Basismodell mit 1,4-Liter-Benzinmotor (90 kW/122 PS) kostet nun 27.975 Euro, etwa 550 Euro mehr als bislang.

Schon Anfang März zeigt sich auf dem Genfer Salon das Golf Cabrio zum ersten Mal der Öffentlichkeit. So viel ist schon sicher: Die Zeiten des „Erdbeerkörbchens“, mit Überrollbügel und Verdeckkragen, sind vorbei. Das Stoffdach wird zudem unter einem Verdeckkasten verschwinden. Gebaut wird die offene Version des Golf in Osnabrück. Erste Probefahrten können für Ende Mai geplant werden.

Nahezu zeitgleich geht der überarbeitete Tiguan an den Start. Zwar zeigt der kleine Geländegänger verkaufstechnisch bisher noch keinerlei Schwächen, doch ist er eines der letzten Modelle, das noch nicht das neue VW-Gesicht trägt. Darüber hinaus sollen aber auch zahlreiche weitere Bauteile auf den neuesten Stand gebracht werden. Dazu gehört die Einführung aktueller Assistenzsysteme ebenso wie Feinabstimmungen am Fahrwerk. Ein kleineres Diesel-Aggregat auf Basis des 2,0-Liter-TDI dürfte zudem das Motorenangebot erweitern.

Der Herbst ist dann gleich von zwei Weltpremieren bestimmt. Zu sehen bekommt das Publikum den kleinen City-Flitzer Up in seiner endgültigen Form wahrscheinlich schon vor der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt im September. Anfassen ist aber erst dann erlaubt. Mit dem Öffnen der ersten Adventskalendertürchen können ihn die Kunden kaufen. Bisher gilt es als abgemacht, dass es den Kleinen vorerst nur mit einem Motor – mutmaßlich einem Dreizylinder à là Polo (44 kW/60 PS) und in nur einer Variante geben wird. Der Preis soll deutlich unter der 10.000-Euro-Marke liegen.

Das wird für den neuen Beetle keineswegs ausreichen. Das Retro-Auto bekommt ein vollkommen anderes Aussehen als die aktuelle Baureihe und soll sich stärker am Vorbild des Käfers orientieren. Gebaut wird der Zweitürer weiterhin in Mexiko. Doch mit dem neuen Gesicht soll der Zuspruch auch in Europa deutlich zunehmen. Die Cabrio-Version folgt etwa ein halbes Jahr später.

Einer Überarbeitung wird sich auch der Passat CC unterziehen müssen, die Coupé-Variante des Bestsellers wird sich optisch ebenfalls wohl deutlicher am vorherrschenden Markengesicht orientieren.

Das wichtigste Fahrzeug kommt erst 2012, doch damit immer noch früher als zunächst erwartet. Die neue Generation des Golf steht dann in den Startlöchern. Der König der Kompaktklasse soll dem Vernehmen nach dank kürzerer Überhänge wesentlich sportlicher aussehen und fahren als bisher. Die Wolfsburger Ingenieure haben die Vorderachse, ähnlich wie bei den aktuellen Audi-Modellen, ein Stück weit nach vorne gerückt. Damit soll der Golf seine Ausnahmestellung im Segment nach dem Willen von VW-Chef Martin Winterkorn nicht nur behaupten, sondern nach Möglichkeit sogar ausbauen.

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Erstes Zubehör für den neuen VW Jetta

Kaum ist der neue VW Jetta auf dem Markt, schon bieten die Wolfsburger Zubehör für den Neuen an. Ein Aerodynamik-Paket beispielsweise soll dem Jetta ein sportliches Flair verleihen.

Die Frontschürze für 289 Euro reduziert den Auftrieb an der Fahrzeugfront, die Seitenschweller zum Preis von 399 Euro pro Satz wirken optisch wie eine Tieferlegung. Der 229 Euro teure Heckklappenspoiler sorgt neben einer sportlichen Optik für ein Plus an Abtrieb. Alle Kunststoffteile sind aus bruchfestem Material gefertigt und lassen sich grundieren und in Wagenfarbe lackieren.

Eine zusätzliche sportliche Note soll die Endschalldämpfer-Blende dem Jetta verleihen. Das Teil besteht aus poliertem Edelstahl und ist für 49,90 Euro beziehungsweise für 89,90 Euro im Fall einer zweistrahligen Auspuffanlage zu haben. Auch im Innenraum lässt sich das Ambiente aufwerten, zum Beispiel mit dem Schalthebelknauf im Retro-Design für 131 Euro inklusive Schaltsack. Nicht nur für sportliche Optik, sondern auch für noch besseren Grip sorgt das Pedalkappen-Set aus gebürstetem Edelstahl zum Preis von 101 Euro.

Quelle: auto.de/(tm/mid)

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Kein „Rucksack-Golf“ mehr – VW hat neuen Jetta eigenständiger gemacht, auch bei uns am Start

Der „Golf mit dem Rucksack“ ist er nicht mehr. Frank Donath stellt bei der Fahrpräsentation des neuen VW Jetta in Nizza klar, dass die Neuauflage keine Ableitung mehr ist, „sondern“, so der Mann aus der Technischen Projektleitung, „vollkommen eigenständig“ – wie Eos-Cabrio oder Tiguan-SUV. Nach den USA steht der neue Jetta nun zu Einstiegspreisen ab noch knapp unter 21.000 bis fast 30.000 Euro auch bei den deutschen Händlern zusammen mit dem aufgefrischten Eos.

In der Lücke zwischen Golf und Passat

Obwohl hierzulande bislang meist belächelt, haben die Wolfsburger ihre in anderen Ländern durchaus erfolgreiche, künftig viel besser die Lücke zwischen Golf und Passat schließende Kompaktlimousine (Donath: „In den USA steht sie sogar für Volkswagen„) seit 1979 über 9,6 Millionen Mal verkauft. Sie fährt sauber verarbeitet und von der Gesamtanmutung her deutlich wertiger vor, wirkt sportlicher, eleganter. In der Länge hat sie um neun Zentimeter zugelegt. Der Radstand ist gewachsen, „was vor allem“, betont Donaths Produktmarketing-Kollege Thomas Treptow, „den Insassen im Fond des Fünfsitzers zugute kommt“, wo die Beinfreiheit um fast sieben Zentimeter gewachsen ist.

VW Jetta

Ins Gepäckabteil passen wirklich stattliche 510 Liter hinein; die Rücksitzlehnen sind geteilt umklappbar. Vorerst drei Motoren, drei weitere folgen. Zum Marktstart stehen drei aufgeladene Direkteinspritzer zur Wahl. Die 1,2,-, 1,6- und 2,0-Liter-Aggregate leisten 105 und 140 PS, machen den Jetta in der Spitze 190 bis fast 220 Stundenkilometer schnell. Sehr gut abgestufte Handschaltgetriebe mit fünf und sechs Gängen sowie Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe übertragen die Kraft auf die vorderen Räder. Einstiegsmodell ist der einzige Benziner, die Diesel fangen bei gut 23 000 Euro an.

Der neue VW Jetta

Den Mixverbrauch gibt VW zumindest im Datenblatt mit nur knapp über vier bis deutlich unter sechs Litern an, wobei insbesondere die sparsameren und entsprechend sauberen, bei 21 300 Euro beginnenden Bluemotion mit Stopp/Start-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung für noch mehr Effizienz sorgen. Für dieses Jahr sind drei weitere Turbobenziner mit 122, 160 und 200 PS geplant.

Drei Ausstattungen stehen zur Wahl

Drei Ausstattungen gibt es. Im Basispaket ist etwa schon die Berganfahrhilfe enthalten. Ein CD/MP3-Radio ist erst ab der mittleren Stufe zusammen mit Komfortsitzen und Lederlenkrad Standard an Bord. Zur dritten gehört neben Sportsitzen auch ein Parkpilot. Beim Fahren genauso sicher wie komfortabel und dynamisch.

Fazit

Alles in allem: Mit der Neuauflage des in Mexiko gefertigten Jetta ist VW ein guter Wurf gelungen. Er kommt geräumiger, bequemer und beim Fahren dank Mehrlenker-Hinterachse genauso sicher wie komfortabel und dynamisch daher. Lenkung und Bremsen arbeiten einwandfrei. Der Preis stimmt. Mal sehen, wie er sich auf dem deutschen Markt verkauft. Wo Stufenheck-Limousinen eher oberen Segmenten vorbehalten sind.

Datenblatt: VW Jetta

Motor ein Vierzylinder-Turbobenziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum 1,2, 1,6, 2,0 Liter
Leistung 77/105, 103/140 kW/PS
Maximales Drehmoment 175/1.500-4.000, 250/1.500-2.500, 320/1.750-2.500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung 10,9, 11,7, 9,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 190, je nach Getriebe 208/219 Stundenkilometer
Umwelt laut VW Mixverbrauch 4,2 bis 5,7 Liter pro 100 Kilometer, 109 bis 138 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl) Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Kindersitz-Halterungen, Klimaanlage, 16-Zoll-Räder, 205er-Reifen
Preis 20.900 bis 29.950 Euro

Quelle: auto.de/Günther Koch/KoCom

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Fahrbericht: VW Jetta – Ende gut, alles gut?

Verkehrte Welt: Während der Jetta in den USA das beste VW-Pferd im Stall ist, gehört der Golf dort nicht zu den Verkaufsschlagern. In Deutschland dagegen dümpeln die Zulassungszahlen des Viertürers vor sich hin, während der Kompakt-Klassiker quasi ein Selbstläufer ist. Kein Wunder also, dass die neue Generation des Jetta ihre Premiere in Amerika feierte.

Erst jetzt, vier Monate später, kommt sie ab dem 21. Januar zu den deutschen Händlern. Allerdings mit einigen Unterschieden im Vergleich zu der US-Version. Die Technik ist anspruchsvoller, die Motoren sind sparsamer und vor allen Dingen ist das in Deutschland angebotene Modell deutlich teurer. Der in Mexiko gebaute Jetta kostet hier mindestens 20.900 Euro (USA ca. 13.000 Euro) und damit rund 1.500 Euro mehr als ein vergleichbar motorisierter und ausgestatteter Golf.

VW Jetta

Fangen wir mit dem Ende an

Ja, das Heck des neuen Jetta sieht gut aus. Es passt zum Gesamtbild der Stufenhecklimousine und wirkt nicht mehr einfach aufgeflanscht wie bei früheren Jettas oder Boras. Bei der mittlerweile sechsten Generation betonen die Designer die formale Eigenständigkeit des Viertürers. Das „Rucksack-Golf-Image“ soll endgültig der Vergangenheit angehören. Und so legt man Wert darauf zu betonen, dass kein Karosserieteil des Golf genutzt wurde. Trotzdem: Von aufregendem oder emotionalisierendem Design kann keine Rede sein. Er ist nett anzusehen, sieht eben aus wie ein VW und hat nur einen geringen Identifikationswert. Immerhin kommen keine Assoziationen von Wackeldackel-Figuren und/oder umhäckelten Klopapierrollen auf der Hutablage auf.

Motorenpalette

Obwohl – man könnte solches Zubehör durchaus dort platzieren. Die zum Markstart am 21. Januar verfügbare Motorenpalette animiert ja eher zum gelassen Fahren. Zur Wahl stehen der 1,2-Liter-TSI mit 77 kW/105 PS und zwei TDI. Der 1,6-Liter leistet 77 kW/105 PS, der 2,0-Liter kommt auf 103 kW/140 PS. Beide Basisaggregate sind gegen einen Aufpreis von 400 Euro als BlueMotion Technology mit einem Start-Stopp-System und Energierekuperation erhältlich.

VW Jetta

Das Gros der Käufer dürfte sich für den kleinen Selbstzünder entscheiden. Und der ist keine schlechte Wahl. Empfehlenswert ist hier trotz des Mehrpreises von 2.200 Euro die Kombination mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe satt des serienmäßigen Fünfgang-Schalters. Die Kraftentfaltung- und Übertragung erfolgt unaufgeregt. Das Drehmoment von 250 Nm steht schon im unteren Drehzahlbereich zur Verfügung. In knapp zwölf Sekunden könnte man von 0 auf 100 km/h „spurten“, man kann es aber auch gelassener angehen. Fahrwerk und Lenkung sind für entspanntes Cruisen abgestimmt, die Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h ist für Autobahnfahrten ausreichend. Nur der Verbrauch wollte sich während der entspannten Testfahrt mit einer BlueMotion-Version nicht der relaxten Fahrweise anpassen. Der Bordcomputer zeigte als Durchschnittswert 5,8 Liter an: 1,5 Liter mehr als von VW angegeben.

Der zweite prognostizierte Volumenmotor, der 1,4-Liter-TSI mit 90 kW/122 PS, ist erst ab Sommer erhältlich. Außerdem schiebt das Unternehmen im Frühjahr noch einen TSI mit 118 kW/160 PS nach. Das ab Spätherbst verfügbare GTI-Triebwerk, das im Jetta 147 kW/200 PS leisten wird, dürfte jedoch nur wenige Kunden ansprechen und ist eher als Versuch zu werten, dem Viertürer ein sportliches Image aufzupfropfen.

VW Jetta

Andere Qualitäten

Aber schließlich gelten besonders bei einem Stufenheck andere Qualitäten als Sportlichkeit. Ladekapazität und Platzangebot zum Beispiel. Beides bietet der Jetta reichlich. Der 510 Liter fassende Kofferraum wirkt riesig, man braucht ganz schön lange Arme um an Gepäckstücke in den hinteren Ecken zu kommen. Lange Extremitäten stören zudem weder auf den vorderen noch auf den hinteren Sitzen. Der 4,64 Meter lange Viertürer bietet dank seines Radstands von 2,65 Meter üppige Platzverhältnisse, einzig im Fond mitreisende Sitzriesen haben wegen der leicht abfallenden Dachlinie wenig Kopffreiheit.

Kein Billigangebot

Das Interieur wirkt sachlich und aufgeräumt. Schalter, Knöpfe, Blenden sowie Bedienelemente sind aus anderen des Armaturenbretts kann den Vergleich mit den sonst verwendeten Qualitäten nicht mithalten. Das ist schade, schließlich ist der Jetta kein Billigangebot. Mindestens 20.900 Euro kostet die Limousine mit dem 77 kW/105 PS-Benziner. Die Sicherheitssaustattung der Trendline genannten Basisversion umfasst zwar alle klassenüblichen Merkmale, doch das Komfortniveau ist nicht mal durchschnittlich. So fehlt beispielsweise ein Radio. Das ist serienmäßig erst ab dem zweiten und 1.700 Euro teureren Ausstattungslevel Comfortline an Bord, auf das wohl die meisten Kundenbestellungen entfallen werden. Hier gibt es noch u.a. 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad, Parksensoren und Taschenhaken im Gepäckraum.

Mehr Komfort geht natürlich immer und so bietet VW neben der Top-Version Highline (Aufpreis zu Comfortline: 1.100 Euro) noch diverse Optionen, um das Fahrzeug sicherer und wohnlicher zu gestalten.

VW Jetta

Also Ende gut, alles gut?

Der Jetta wird für VW sicherlich ein Erfolg, aber eher nicht in Deutschland, sondern in Ländern, in denen das Stufenheck höheres Ansehen genießt. Zumal der Viertürer hierzulande auf harte konzerneigene Konkurrenz trifft. Wer sich für einen großen Kofferraum begeistert, ist auch mit dem Skoda Oktavia gut bedient: Der hat 560 Liter Kofferraumvolumen und ist rund 2.000 Euro günstiger.

Datenblatt VW Jetta: Stufenheck-Limosine

Länge: 4,64 m
Breite: 1,78 m
Höhe: 1,45 m
Radstand: 2,65 m
Gepäckraumvolumen: 510 Liter

VW Jetta – Kurzcharakteristik

Alternative zu: Skoda Octavia
Sieht gut aus: neben einem Tarnkappenflugzeug
Passt zu: Menschen, die sich noch gut erinnern können, wie es war, die abgelegten Kleidungsstücke der Geschwister auftragen zu müssen und daher schon damals Mitgefühl mit dem Golfteile-Verwerter Jetta hatten.
Was noch kommt: Im Laufe 2011 drei weitere TSI-Motoren mit 122 (Sommer), 160 (Frühjahr) und 200 PS (Spätherbst); 2012 zunächst in den USA eine Voll-Hybridversion mit dem 1,4-Liter-TSI (110 kW/150 PS) und Elektromotor mit 20 kW
Was kommt nicht: Kombi, Cabrio, Designpreise

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH