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21. Kölner Autoschau

Was ein Glück, dass in diesem Jahr das Wetter bei der 21. Kölner Autoschau mitgespielt hat. Am 08. und 09. Oktober 2011 wurde der Mediapark zur kleinen Automeile auf der sich einige Autohäuser, Dienstleister und Hersteller präsentierten.

Als VW-/Audi-Fan zog es mich natürlich zuerst zur Ausstellerfläche vom Autohaus Odendahl & Heise. Dort wurden neben dem VW Golf VI GTI Edition 35 und dem neuen Audi A6 Avant verschiedene Modelle wie dem T5 California, Passat Variant, Scirocco oder A3 Cabrio zum begutachten ausgestellt.

Auch die Autohäuser Dirkes und GETRA waren vertreten mit Modellen von Jeep, Lancia und Fiat. Des weiteren gab es auch Zweiräder vom Roller-Spezialisten Cycle Shop zum anfassen. Vor allem der Piaggio MP3 war ein kleiner Publikumsmagnet, denn dieser Roller mit Zwillingsbereifung an der Vorderachse wurde so konzipiert, dass man ihn mit einem Führerschein der Klasse B bewegen darf.

Natürlich gab es noch einiges mehr zu sehen, wie z.B. den automatischen Bremsassistent im Ford Mondeo oder Fahrzeuge von Autoport Köln, allerdings lasse ich lieber meine geschossenen Bilder sprechen.

 

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IAA 2011: Der Porsche 911 bleibt ein 911

Seit 48 Jahren ist der Porsche 911 der Inbegriff der Marke. Auf der IAA stellt der Stuttgarter Sportwagenhersteller die völlig neu entwickelte Generation der Auto-Ikone vor. Trotz eines um 100 Millimeter verlängerten Radstands und flacher gestreckter Silhouette bleibt auch der Neue auf den ersten Blick unverkennbar ein 911.

Die völlig neue Leichtbau-Karosserie entsteht in intelligenter Aluminium-Stahl-Bauweise. Sie leistet einen erheblichen Anteil an der Gewichtsreduktion von bis zu 45 Kilogramm. Durch aerodynamische Optimierung − unter anderem durch einen verbreiterten, variabel ausfahrenden Heckspoiler − konnte der Auftrieb des neuen 911 Carrera unter Beibehaltung noch weiter reduziert werden. Die neu geformten Außenspiegel sind auf der Türbrüstung und nicht wie bisher im Spiegeldreieck angebracht. Das bietet nicht nur aerodynamische Vorteile, sondern unterstreicht die neue Designlinie und die optische Breite.

Passend zum modernen Exterieur entwarfen die Porsche-Designer einen Innenraum, dessen Architektur sich an der des Porsche Carrera GT orientiert. Durch die nach vorne ansteigende Mittelkonsole mit dem rennsporttypisch hoch, besonders nah am Lenkrad liegenden Schalt- oder Wählhebel wird der Fahrer jetzt noch stärker in das Cockpit integriert. Wie im Exterieur finden sich auch innen klassische Porsche-Elemente wieder: das Kombiinstrument mit fünf Rundinstrumenten – eines davon ein hochauflösender Multifunktionsbildschirm, der zentrale Drehzahlmesser sowie das Zündschloss links vom Lenkrad.

Alle Versionen kommen mit deutlich weniger als zehn Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer aus. Im Vergleich zum Vorgänger sinken Verbrauch und Emissionen um bis zu 16 Prozent. Erreicht wird dies unter anderem durch Systeme und Funktionen wie Auto-Start-Stopp, Thermomanagement, Bordnetzrekuperation, das weltweit erste Siebengang-Schaltgetriebe und − in Verbindung mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) − durch das so genannte Segeln, bei dem Antriebsstrang abgekoppelt wird und der Wagen dahinrollt. So verbraucht der 911 Carrera mit dem neuen 350 PS starken 3,4-Liter-Boxermotor und optionalem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) 8,2 Liter pro 100 Kilometer. Das sind 1,6 Liter weniger als beim Vorgänger. Als erster Porsche-Sportwagen unterschreitet er mit 194 Gramm CO2 pro Kilometer zudem die Grenze von 200 g/km. Auch beim 911 Carrera S mit 3,8-Liter-Boxermotor und neuerdings 400 PS sinkt der Verbrauch trotz 15 PS höherer Leistung in Verbindung mit dem optionalen PDK um 14 Prozent beziehungsweise 1,5 Liter auf im Schnitt 8,7 Liter pro 100 km. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 205 g/km.

Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der 911 Carrera S mit PDK in 4,3 Sekunden. Mit dem optionalen Sport-Chrono-Paket vergehen bei gedrückter Sport-Plus-Taste lediglich 4,1 Sekunden. Der 911 Carrera mit PDK benötigt für den Sprint aus dem Stand auf 100 km/h 4,6 Sekunden (Sport Plus: 4,4 Sekunden).

Für den 911 Carrera S ist auch die aktive Wankstabilisierung Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) verfügbar. Das System reduziert die Seitenneigung beispielsweise bei Kurvenfahrt, wodurch die Reifen immer optimal zur Fahrbahn stehen und höhere Seitenkräfte übertragen können.

Die Einführung der neuen 911-Modelle beginnt am 3. Dezember 2011, die Fahrzeuge sind bereits bestellbar. Die Preise betragen in Deutschland 88.037 Euro für den 911 Carrera und 102.436 Euro für den 911 Carrera S.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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IAA 2011: Porsche 911 GT3 RS 4.0 auf 600 Exemplare limitiert

Porsche präsentiert auf der IAA den 911 GT3 RS 4.0. Das rennsportnahe Serienfahrzeug ist auf 600 Fahrzeuge limitiert. Die Kurbelwelle des Boxermotors stammt ohne Änderungen aus dem Sechszylinder des Rennfahrzeuges 911 GT3 RSR, die Verbindung zu den geschmiedeten Kolben übernehmen Titanpleuel. Das mit vier Litern Hubraum größte jemals in einem Serien-911 eingesetzte Antriebsaggregat ist mit 125 PS Literleistung auch der stärkste Saugmotor der Marke: Sein Leistungsmaximum von 368 kW / 500 PS erreicht er bei 8.250 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment von 460 Newtonmetern gibt das Triebwerk bei 5.750 U/min ab.

Porsche 911 GT3 RS 4.0

Die Nürburgring-Nordschleife umrundete der 911 GT3 RS 4.0 in 7:27 Minuten. Das ausschließlich mit Sechsgang-Sportgetriebe lieferbare Modell sprintet in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht mit seiner für den Rundstreckeneinsatz ausgelegten Getriebeabstufung die 200 km/h Marke in unter zwölf Sekunden.

Neben dem Einsatz von rennsporttypischen Fahrwerkskomponenten stand bei der Konstruktion auch die Gewichtsreduzierung an oberster Stelle. Serienmäßig mit Leichtbauteilen wie Schalensitzen, Fronthaube und Vorderkotflügeln aus Karbon, Kunststoffheckscheiben und gewichtsoptimierten Teppichen ausgerüstet, bringt der Zweisitzer fahrfertig und vollgetankt nur 1360 Kilogramm auf die Waage. Damit unterschreitet das Leistungsgewicht des 911 GT3 RS 4.0 mit 2,72 Kilogramm pro PS die magische Grenze von drei Kilogramm pro PS.

Der limitierte Elfer ist serienmäßig weiß lackiert und unterstreicht seine Nähe zum Rennsport durch die breite Spur, die tiefe Fahrzeuglage, der große Heckflügel mit angepassten Sideplates, die typischen zentralen Doppelendrohre sowie die aerodynamisch optimierte Karosserie. Von der aerodynamischen Feinarbeit zeugen die erstmals bei einem Serien-Porsche eingesetzten Luftleitschaufeln seitlich am Bugteil, so genannte Flics. Sie bewirken einen erhöhten Abtrieb an der Vorderachse und bringen das Fahrzeug zusammen mit der steilen Anstellung des Heckflügels in aerodynamische Balance. So wird der 911 GT3 RS 4.0 bei Höchstgeschwindigkeit durch aerodynamische Kräfte zusätzlich mit über 190 Kilogramm auf die Straße gepresst. Der Porsche 911 GT3 RS 4.0 kostet 178.596 Euro.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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IAA 2011: Der Porsche 911 Targa kehrt zurück

Der neue Porsche 911 feiert derzeit auf der IAA (bis zum 25. September) als Coupé seine Premiere. Doch die Meister der Verwandlung planen schon die nächsten Derivate auf Basis der werksinternen 991 genannten Ikone. Neben den schnellen GT-Modellen, dem Turbo und einem Cabrio wird es künftig auch wieder ein Targa-Modell geben.

Der Porsche 911 Targa kehrt zurück

Doch anders als bei seinem Vorgänger der Baureihe 997 wird dieser nicht mehr mit einem großen verschiebbaren Glasdach ausgestattet, sondern mit einem herausnehmbaren Dachmittelteil und fest montierten Sicherheitsbügeln. Dieses Mittelteil lässt sich dann einfach im Kofferraum verstauen. Liebhaber eines großen Schiebedachs können beim Coupé aber eines zu 1.689 Euro bestellen.

Der erste Porsche 911 Targa wurde 1965 als sogenanntes „Sicherheitscabriolet“ vorgestellt. 1996 löste eine elektrisch verschiebbare Panoramaglasdach-Konstruktion das manuelle Dachelement ab.

Der Porsche 911 Targa kehrt zurück

Die Neuauflage des luftigen Elfers soll wieder ausschließlich mit Allradantrieb in rund zwei Jahren auf den Markt kommen. Für das mobile Dach darf mit einem Aufpreis von rund 8.000 Euro zum Carrera 4 gerechnet werden, so dass der neue Targa rund 100.000 Euro kosten wird. Für das Basismodell Carrera mit 3,4-Liter-Boxermotor und 257 kW/350 PS zahlen Kunden 88.037 Euro.

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Nürburgring Grand-Prix-Kurs: Wenn Porsche auf VW Käfer trifft

Wenn man an den Motorsport denkt, denkt man hochgezüchtete Rennmaschinen mit viel Leistung und einem windschnittigen Design. Doch dass es auch anders geht beweist uns Markus mit seinem 210 PS starkem Motorsport-Käfer 1303 S.

Am Dienstag den 12. Juli 2011 war ich mit meinem Kollegen Simon und dem Team rund um Wilke Motorenbau auf dem Nürburgring. Dort fuhren Markus und Holger mit ihren Käfern über die Grand-Prix-Strecke und zeigten den Porsche GT2 und GT3 RS-Fahrern, was man aus einem Käfer holen kann.

 

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24h Rennen Nürburgring 2011

Danke an Hendrik B. für die Fotos.

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3. Tuning Night Köln

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Vorstellung: Porsche Cayman R – Purismus aus Zuffenhausen

Während andere Hersteller mit sportlichen Ambitionen sich nach Kräften mühen, ihre Coupés in eine halbwegs glaubhafte Sportwagen-Historie einzuordnen, genügt Porsche eine zusätzliche Variante, um die Fangemeinde in kollektive Verzückung zu versetzen. Dabei operieren die Zuffenhausener äußerst geschickt mit Anspielungen an eine nun auch schon einige Jahrzehnte zurückliegende Rennsport-Historie. So verweist der nun vorgestellte, 69.830 Euro teure Cayman R auf den 1967 vorgestellten 911 R.

Porsche Cayman R

Kein Zufall

Dass gerade der Cayman das traditionsreiche Label führen darf, ist kein Zufall – handelt es sich dabei doch um das im Vergleich zur Markenikone 911 fahrdynamisch ausgeglichenere Konzept. Denn der Cayman und sein offenes Schwestermodell Boxster verfügen, genauso wie der noch im Prototypenstadium befindliche Supersportwagen 918, über einen Mittelmotor. Und der sorgt für eine bessere Gewichtsverteilung als die ganz weit hinten platzierte Maschine im 911.

Auf den ersten Blick

Mit seinem festen Heckflügel und den Streifen an der Flanke kann man den Cayman R auf den ersten Blick von den etwas profaneren Cayman-Modellen unterscheiden. Weitaus wichtiger ist jedoch, was sich unter der muskulös gespannten Außenhaut getan hat. Um stolze 55 Kilogramm hat Porsche den Zweisitzer abgespeckt, das sind geradezu Welten in diesem Segment. Die Aluminium-Türen sparen 15 Kilogramm ein, 12 Kilogramm gehen auf das Konto der Sitzkonstruktion, und die Leichtbau-Räder bringen weitere 5 Kilogramm. Wer auf die Klimaanlage verzichtet, schafft weitere 12 Kilogramm, und das nur auf Wunsch eingebaute Radio bringt 3 Kilogramm. Der Rest geht auf das Konto von Feinarbeit im Detail. Das Ergebnis: Ein Leergewicht von nur noch 1.295 Kilo. Gegen Aufpreis geht es noch leichter: Die Karbon-Keramik-Bremsanlage reduziert das Gewicht um weitere 3, die Lithium-Ionen-Batterie um mindestens 12 Kilogramm.

Modifikationen

Der Cayman R ist aber nicht nur leichter, er verfügt auch über einen niedrigeren Schwerpunkt – und mehr Leistung. Das Plus von 10 PS auf nunmehr 243 kW/330 PS geht auf das Konto eines modifizierten Vorrohrs der Abgasanlage mit weniger Gegendruck – und der entsprechend angepassten Motorsteuerung. Überdies hat Porsche die Kennlinien des optionalen PDK-Doppelkupplungsgetriebes in Richtung Sportlichkeit optimiert. Noch besser hat uns jedoch das serienmäßige Sechsgang-Schaltgetriebe gefallen – es ist überdies 25 Kilogramm leichter als das von ZF zugelieferte PDK.

Porsche Cayman R

Eine spürbare Verbesserung

Die Modifikationen bedeuten am Steuer des Cayman R eine spürbare Verbesserung gegenüber der bisherigen Spitzenversion Cayman S – jedenfalls dann, wenn Sportlichkeit an oberster Stelle steht. Der Fahrer fühlt sich auf Anhieb mit dem Fahrzeug verwachsen, und die Präzision, mit der auf Gas-, Brems- und Lenkbefehle reagiert wird, sucht ihresgleichen. Auf abgesperrter Piste fordert der Cayman R dazu heraus, die Grenzen immer weiter nach oben zu schieben – bis die (natürlich abschaltbare) Stabilitätskontrolle kurz und entschlossen eingreift.

Die Fahrleistungen sind exzellent

Mit PDK und Sport Chrono-Paket wird die 100-km/h-Marke in nur 4,7 Sekunden passiert, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 280 km/h, der Norm-Verbrauch bei 9,3 l/100 km – ein in Anbetracht der Fahrleistungen hervorragender Wert. Die Werte für den Handschalter differieren nur marginal.

Komfort & Sportlichkeit vereint

Obwohl das Fahrwerk straffer abgestimmt ist als bei den anderen Cayman-Modellen, bietet der Cayman R auch für längere Strecken ausreichenden Komfort. Der Zugewinn an Sportlichkeit wird also keineswegs durch einen Mangel an Alltagstauglichkeit erkauft. Mit einigen Details treibt Porsche die rennsportliche Attitüde sogar auf die Spitze. So sind anstelle herkömmlicher Türgriffe Schlaufen aus Stoff montiert – eine Form des Purismus, die sicher nicht ganz ernstgemeint ist. Denn letztlich ist der Cayman R eben doch nicht so radikal ausgelegt wie beispielsweise die RS-Modelle der 911er-Reihe.

Fazit

Mit einem Grundpreis von 69.830 Euro ist der Cayman R sicher kein Sonderangebot. Zum Vergleich: Der 250 kW/340 PS starke BMW Z4 sDrive 35is mit seinem Metall-Klappdach kostet 57.000 Euro, der ebenso starke Audi TT RS mit Allradantrieb 56.750 Euro. Doch der Cayman R ist der bessere Sportwagen – vermutlich sogar einer der besten überhaupt.

Technische Daten: Porsche Cayman R

Zweitüriger, zweisitziger Mittelmotor-Sportwagen, Hinterradantrieb
Länge: 4,35 m
Breite: 1,80 m
Höhe: 1,29 m
Radstand: 2,42 m
Antrieb: 3,4-Liter-Sechszylinder-Boxermotor 243 kW/340 PS bei 7.400 U/min
max. Drehmoment: 370 Nm bei 4.750 U/min
0-100 km/h: in 5,0 (PDK: 4,7) s
Vmax: 282 (280) km/h
Verbrauch: 9,7 (9,3) l/100 km
CO2/km: 228 (218) g
Preis: 69.830 Euro

Porsche Cayman R – Kurzcharakteristik

Alternative zu: Audi TT RS, BMW Z4 sDrive 35i – oder einem gebrauchten 911
Sieht gut aus: neben einem klassischen Porsche
Passt zu: Porsche-Fans, die lieber mit dem Cayman auf die Rennstrecke gehen als mit dem 911 Cabrio auf den Boulevard

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Porsche Panamera S Hybrid – Saubere Lösung

Mit Hybridtechnik drückt man den Normverbrauch auf beachtliche Werte. Davon profitiert auch der Porsche Panamera S Hybrid, der seine Premiere auf dem Genfer Autosalon feiert. Die viertürige Limousine verbraucht im Schnitt lediglich 6,8 Liter auf 100 Kilometer, sprintet Dank einer Systemleistung von 279 kW/380 PS bei Bedarf auf 270 km/h. Die CO2-Emissionen liegen bei 159 g/km.

Porsche Panamera S Hybrid

Damit ist der neue Porsche Hybrid das sparsamste Angebot in der automobilen Oberklasse. Er profitiert dabei von besonders leichtlaufenden Michelin All-Season-Reifen, die speziell für dieses Fahrzeug entwickelt wurden. Mit regulärer Bereifung liegt der Normverbrauch bei 7,1 Litern (167 g/km). Auch das ist ein Wert, der in dieser Fahrzeug- und Leistungsklasse konkurrenzlos ist. Den Standardsprint auf 100 km/h absolviert der Hybrid in glatten 6 Sekunden.

Preislich spielt die sportliche Limousine ebenfalls in der Top-Liga. Basispreis 106.185 Euro.

Porsche Panamera S Hybrid

Das Hybridsystem für den Panamera hat Porsche aus dem Cayenne für die Limousine adaptiert. Ein Dreiliter-V6 mit 245 KW/333 PS ist mit einem 34 kW/47 PS starken E-Motor verbunden. Das Hybridmodul aus E-Motor und Trennkupplung sitzt in der Getriebeglocke der Achtstufenautomatik. Deshalb ist der S Hybrid auch der einzige Panamera, der über eine Wandlerautomatik statt des Doppelkupplungsgetriebes verfügt. Wenn man will, kann der Hybrid rund 2 Kilometer rein elektrisch fahren. Dabei ist eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h möglich. Praktischer im Alltag dürfte das sogenannte Segeln sein. Bis 165 km/h schaltet der Hybrid den Sechszylinder ab, wenn man den Fuß vom Gas nimmt. Dadurch lassen sich, so Porsche, Verbrauchspotentiale im höheren Geschwindigkeitsbereich, vor allem auf der Autobahn erschließen. Diese Technik wird auch im Cayenne eingesetzt, funktioniert dort aber nur bis 156 km/h. Die Unterschiede ergeben sich aus einer etwas längeren Übersetzung der Limousine gegenüber dem SUV.

Im Cayenne erreicht der Hybrid bislang einen Anteil von knapp 15 Prozent. Das ist mehr als Porsche ursprünglich erwartet hat. Als sparsamste Variante in der Limousine dürfte die Hybridlösung, die vor allem in den USA sexy ist, auf ähnlich hohe Anteile kommen.

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Porsche Cayenne Mansory – Breit durch die Alpen

Wenn schon breit, dann so leicht wie möglich – nach dieser Devise verfährt der Mansory beim Porsche Cayenne, der von dem Edeltuner jetzt eine umfassende Karbon-Optik erhält.

Porsche Cayenne Mansory

Breitbauversion

Die Breitbauversion inklusive Front- und Heckschürze, Seitenschweller sowie Motorhaube wird von leichten 22-Zoll-Rädern komplettiert. Diese verstecken sich in verbreiterten Kotfügeln.

Wenig dezent sind auch die großen Lufteinlässe an der Front. Doch das alles ist nicht nur Show: Passend zur Optik bietet Mansory eine Leistungssteigerung für den 4,8-Liter-V8 des Cayenne Turbo an. Aus den serienmäßigen 368 kW/500 PS werden nach der Kraftkur bis zu 507 kW/690 PS. Das Drehmoment steigt gleichzeitig auf 800 Newtonmeter. Über dem Triebwerk thront eine Motorabdeckung aus Karbon. So gerüstet sprintet das Zweitonnen-Gefährt in nur 4,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Spitze von glatten 300 km/h. Um die Aerodynamik zu verbessern, kann die Karosserie um 45 Millimeter tiefergelegt werden.

Interieur

Für den Innenraum bieten die Tuningspezialisten ebenfalls viel Karbon an. Als Kontrast stehen, je nach Kundenwunsch, unterschiedliche Lederarten zur Wahl. Ein Preis nennt Mansory Switzerland nicht; der Grundpreis des Cayenne Turbo liegt bei 117.787 Euro.

Porsche Cayenne Mansory

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH