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Drive-It Day 2016 in Köln

Nun ist der Drive-It Day 2016 schon wieder einen Monat her. Am 24.04.2016 trafen sich Old- und Youngtimer-Freunde am Museum für angewandte Kunst in Köln um ihre Schätzchen zu präsentieren. Das Wetter hat meistens gut mitgespielt.

Ich war vor Ort um ein paar Filmaufnahmen zu machen. Hier mein Ergebnis.

Musik: “Red Steam” von Boogie Belgique. Lizenz: CC BY-NC-ND 3.0

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Audi Sport quattro laserlight concept

Die Zukunft von Audi: Ein in Plasmarot getauchtes Audi sport quattro concept Showcar mit einigen zukunftweisenden Technologien samt Plugin-Hybridantrieb. Der Verbrennungsmotor, ein 4.0 TFSI V8-Motor mit Biturbo-Aufladung, leistet 560 PS (412 kW) und 700 Nm Drehmoment welche über eine 8-Stufen-tiptronic auf den quattro-Antriebsstrang mit Sportdifferenzial an der Hinterachse übertragen werden. Allerdings ist dies noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn der Elektromotor steuert weitere 150 PS (110 kW) und 400 Nm bei. Somit beträgt die Systemleistung beachtliche 700 PS (515 kW) und das Drehmoment klettert auf 800 Nm. Im Mittel begnügt sich das concept car mit 2,5l Kraftstoff pro 100 km, der CO² Ausstoß beträgt 59 Gramm pro km.

Audi Sport quattro laserlight concept
Static photo
Colour: Plasma Red

Rein elektrisch kommt man 50 km weit. Die Antriebsenergie (14,1 kWh) dazu wird in die im Heck verbaute Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Gewählt werden kann zwischen dem rein elektrischen Modus EV, dem Hybridmodus, welcher den Verbrennungsmotor optimal mit einsetzt und dem Sportmodus. Letzterer ist auf maximale Leistung aus und beschleunigt das Coupé von 0 auf 100 km/h in nur 3,7 Sekunden und weiter bis 305 km/h.

Das Lichtkonzept

Dieses Show besitzt einzigartige Scheinwerfer: Laserscheinwerfer, bestehend aus Doppelscheinwerfer mit einer Kombi aus Matrix-LED und Laserlicht. Je zwei trapezförmige Körper – der äußere generiert über Matrix-LED und eine Blende das Abblendlicht, der innere das Laser-Fernlicht. Die verbauten Laserdioden sind wesentlich kleiner als LED-Dioden, trotzdem leuchten sie mit fast 500 Metern Reichweite etwa doppelt so weit und dreimal so lichtstark wie Fernlicht aus LED’s. Dieses neue Lichtkonzept soll auch im Rennsport zum Einsatz kommen undzwar im R18 e-tron quattro.

Karosserie

Am sechseckigen Singleframe-Grill mit Wabengitter erkennt man wohl das neue Design für die nächsten Audi Generationen. Er wirkt somit etwas futuristischer und meiner Meinung nach etwas gewaltiger. Jedoch wird er wohl so nicht an den Serienmodellen verbaut werden. Links und rechts daneben ragen gewaltige Lufteinlässe mit jeweils zwei Sicken, welche ihm einen Look von Kiemen geben. Würde an den RS-Modellen richtig gut aussehen. Leider sieht das Heck im Gegensatz zur Front nicht so „stark“ aus. Es wirkt etwas schmal, was auch den eckigen Rückleuchten geschuldet sein mag. Einzig der Diffusor mit den beiden ovalen Auspuff-Endrohren lässt Sportlichkeit erahnen. Viele Teile sind in GFK geformt und ein absolutes Highlight sind wohl die automatisch ausfahrbaren Türgriffe wenn sich die Hand ihnen nähert.

Innenraum

Vier Personen finden Platz in diesem Coupé – zwei von ihnen nehmen im Fond hinter den Rennklappschalten mit integrierten Kopfstützen platz. Alles im Innenraum richtet sich zum Fahrer. So auch das neugestaltete Lenkrad. Es beherbergt nun einen Start-Stopp-Knopf, zwei Knöpfe um den Hybridantrieb zu beeinflussen, eine Taste für das Fahrdynamiksystem Audi drive select und eine „View“-Taste zur Steuerung des Audi virtual cockpit. Für das MMI ist ein topaktueller Tegra 30-Prozessor von Nvidia im Einsatz um die Grafiken auf das TFT-Display zu zaubern. Es ist nun möglich zwischen verschiedenen Modi zu wechseln. Im klassischen Modus tritt der Tacho in den Vordergrund, im MMI-Modus die Karten der Navigation oder die Medien-Listen. Gesteuert wird das Ganze über das weiterentwickelte MMI-Terminal im Mitteltunnel mit Touch-Funktionalität (bekannt aus dem neuen Audi A3).

Radstand: 2.784 mm
Länge: 4.602 mm
Breite: 1.964 mm
Höhe: 1.386 mm
Leergewicht: 1.850 kg

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Kraft im 3er Pack – Audi S6, S6 Avant und S7 Sportback

Sie sind die Sportwagen für den Alltag – Die Audi S-Modelle mit V8 Biturbo-Motoren. Wer es moderat mag greift zu der Limousine oder zum Avant des S6, soll es lieber etwas sportlicher zugehen bzw. aussehen, dann fährt Man(n) mit dem S7 Sportback genau richtig.

Eines haben alle gemeinsam – Das System cylinder on demand. Dies bedeutet soviel wie, dass sich je nach Fahrsituation 4 der insgesamt 8 Zylinder abschalten und somit Energie-Effizient gefahren wird. Sollte man den Drang verspüren, Gas zu geben, schalten sich die 4 inaktiven Zylinder quasi nahtlos dazu und es geht wieder flott vorran. So sollte die Zukunft aussehen!

Jedes der Modelle besitzt den 4.0 TFSI Motor mit 309 kW (420 PS), welcher ein Drehmoment von 550 Nm bei 1.400 bis 5.200 u/min erzeugt. Kann man da etwa schon von Downsizing sprechen? Naja, es geht ja hier auch um Fahrmaschinen die Spaß bringen sollen! In nur 4,6 Sekunden geht es auf Tempo 100 km/h, zumindest beim Audi S6 – die Kollegen S6 Avant und S7 Sportback brauchen dafür eine Zehntelsekunde länger. Dabei soll der Durchschnittsverbrauch bei nur 9,6 l/100 km (S6 und S7 Sportback) und 9,7 l/100 km (S6 Avant) liegen. Ob dies ein realistischer Wert ist, sei dahingestellt. Rechnet lieber einen Liter drauf, bei moderater Fahrweise. Was die Modelle jedoch bei Vollgas schlucken, will man vielleicht auch gar nicht wissen.

Wir berichten hier zwar von 3 Modellen, jedoch haben sie sehr viele Gemeinsamkeiten. Dazu zählt unter anderem der permanente Allradantrieb (Quattro) sowie das 7-Gang S tronic Getriebe. Des weiteren zählt das sogenannte adaptive air suspension zum Serienumfang. Dies ist eine etwas straffer abgestimmte Luftfederung, welche bei Bedarf die Karosse des S7 Sportback um 10 mm und die des S6 um 20 mm tiefer legt. In Kombination mit dem Audi drive select ist dies ein wirklich anpassungsfähiges System.

Wie sieht’s Außen aus?

Vor den schwarz lackierten Bremssätteln sitzen Räder in den Dimensionen 8,5 J x 19 mit 255/40er Reifen. Auf Wunsch gibt es Kohlefaser-Keramik für die Bremse und 20″ Räder – beim S7 Sportback sogar bis zu 21″. Über das weitere Exterieur muss man ja nicht viel Worte verlieren – Typische Außenspiegel in Aluminiumoptik, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten und, was man wohl kaum sieht, eine Karosserie mit 20 %igen Aluminium-Anteil.

Und Innen?

Im Innenraum dominiert die Farben Schwarz. Dazu kommt noch ein bisschen Aluoptik um die Sportlichkeit auch weiterhin fortzusetzen. Graue Instrumente mit weißen Zeigern runden das Paket ab. Hat man sich für einen S6 entschieden, sitzen Fahrer und Beifahrer auf serienmäßig elektrisch einstellbaren Sportsitzen, im S7 Sportback dagegen auf S-Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen. Irgendwie muss man ja die beiden Modelle trennen können.

Vierzonen-Klimaautomatik, das Audi pre sense basic Sicherheitssystem und das MMI Radio sind Serie. Greift man etwas weiter in die Brieftasche, so kann man seinen Wunsch-Audi mit Highend-Optionen wie Head-up-Display, Ambientebeleuchtung bis hin zu diversen Fahrerassistenzsystem aufrüsten. Zu Letzterem zählen z.B. das adaptive cruise control System mit Start-Stop-Automatik und der Nachtsichtassistent mit Fußgängererkennung. Wem das noch nicht genug Technik ist, der packt noch das MMI touch in sein S-Modell und bietet somit seinen Mitfahreren einen ziemlich schnellen WLAN-Hotsport (Wortwitz?!). Auch der Fahrer soll dabei nicht zu kurz kommen – Ihm bietet Audi connect das online Verkehrsinformationsystem und das neue Webradio Audi music stream.

Hört sich gut an! Doch was kostet der Spaß?

Der Audi S6 als Limousine schlägt mit 72.900 Euro zu Buche, der S6 Avant liegt bei 75.250 Euro und wer 79.900 Euro ausgeben möchte, kann dies für den S7 Sportback tun. Bestellen könnt Ihr die S-Modelle schon, doch gedulden muss man sich noch bis zum Frühsommer, denn dann erst rollen die sportlichen Allzweckwaffen zu den örtlichen Händlern.

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Comeback des extravaganten Superkombis – Der Audi RS4 Avant

Er bietet die perfekte Symbiose aus Alltagstauglichkeit und Dynamik – Ein maximales Kofferraumvolumen von 1.430 Litern gepaart mit einem 4,2 Liter V8-Triebwerk samt Allradantrieb bringt diese beiden Aspekte meisterhaft in Einklang. So braucht der Superkombi mit seinen 450 PS und 430 Nm Drehmoment nur 4,7 Sekunden auf Tempo 100. Topspeed des V8-Saugers ist 250 km/h, optional auf 280 km/h begrenzt. Wer schaltfaul ist, lässt das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe die Arbeit von alleine verrichten oder man legt die Gänge manuell über den Wählhebel oder die Schaltwippen am Lenkrad ein. Um schnell vom Fleck zu kommen kann die Launch Control aktiviert werden – so greift die Kupplung bei optimaler Drehzahl und minimalem Schlupf. Fährt man human, so kann im Mittel ein Spritverbrauch von 11 Litern auf 100 km erreicht werden.

Da wir hier von einem Sportler sprechen, ist die Karosserie 20 Millimeter näher am Boden als beim Serienmodell des Audi A4 Avant. Zur Serienausstattung gehören 19-Zoll Aluminiumfelgen im 10-Speichendesign mit Reifen der Größe 265/35. Alternativ können auch 20-Zoll Felgen mit 265/30er Reifen geordert werden. Dahinter verbergen sich 365 Millimeter große, innenbelüftete Scheibenbremsen im sogenannten Wavedesign. Bedeutet: Die stählernen Reibringe mit ihrer wellenförmigen Außenkontur sind gelocht und über Stifte mit den Aluminium-Bremstöpfen verbunden – dieses Konzept reduziert Spannungen, führt die Wärme schnell ab und verhindert die Übertragung von Temperaturspitzen. Dazu gesellen sich hochglänzend schwarz lackierte Bremssättel mit RS-Schriftzug. Mag man es etwas sportlicher, so kann man sich auch Kohlefaser-Keramik-Bremsscheiben mit 380 Millimeter Durchmesser an der Vorderachse montieren lassen. Wenn man dann noch per Audi drive select die Abgasanlage steuert, bringt dies wohl einen riesen Fahrspaß, denn im dynamic-Programm wird beim Runterschalten die Klangkulisse durch Zwischengasstöße untermalt.

Äußerlich wirkt der RS4 Avant sehr athletisch

Der Singleframegrill wird von einem Rahmen in mattem Aluminium umgeben, links und rechts daneben sitzen die Xenon-plus-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht in LED-Technik. Typisch RS-Modell: Außenspiegel und Zierleisten in Aluminiumoptik. Für Abtrieb sorgt ein Dachkantenspoiler und für Sound die beiden ovalen Endrohre der Abgasanlage, welche optional durch eine Sportabgasanlage mit schwarzen Endrohren ersetzt werden kann. Des weiteren zieren das Heck des 20 mm längeren, 24 mm breiteren und 20 mm niedrigeren Avant LED-Rückleuchten.

Interieur in sportlichem Schwarz

So gut wie alles im Innenraum ist in schwarz gehalten, es sei denn man bestellt sich ein Modell mit einem Dachhimmel in Mondsilber. Ein wenig Chrom an den Bedienteilen und Schaltern setzen Akzente, ebenfalls die Dekoreinlagen in Carbon. Alternativ kann man auch zwischen gebürstetem Aluminium, Aluminium Race, schwarzem Klavierlack oder hellem Edelstahlgewebe wählen. Serienmäßig sitzt man auf Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen, welche elektrisch verstellbar und beheitzt sind und einen Leder-Alcantara-Bezug haben (optional: Feinnappa-Leder in schwarz oder Mondsilber). Für mehr Sportlichkeit ersetzt man die Serienbestuhlung durch Schalensitze. Steht man eher auf Luxus, dann sind die Klimakomfortsitze mit Belüftungssystem das Richtige. Egal worauf man sitzt – Startet man das Fahrzeug begrüßt einem das RS-Logo und im RS-Menü kann man per Laptimer seine Rundenzeiten ablesen.

Wer mindesten 76.600 Euro auf die Ladentheke legt, kann ab Herbst 2012 mit diesem extravaganten Luxuskombi die Supersportler aufs Korn nehmen.

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Mehr Kraft, mehr Leistung, mehr Emotion – der TT RS plus

Wem der Audi TT zu langsam war, der konnte zum TT S greifen. Dies schien allerdings noch nicht genug zu sein, weshalb Audi kurzerhand einen TT RS auf den Markt brachte. Wem das noch immer zu wenig ist, der kann sich im Frühjahr an das Steuer des neuen Audi TT RS plus setzen.

Audi TT RS plus
Colour: Misano Red

Doch was biete der Ingolstädter mehr als seine Vorgänger? Um es kurz zu sagen: Der 2,5l TFSI Motor leistet 20 PS mehr und erhöht das Drehmoment um 15 Nm. In der Summe sind das 360 PS und 465 Nm. Geschaltet wird entweder manuell durch ein Sechsgang-Getriebe oder mit der blitzschnellen Siebengang-S tronic Doppelkupplungsgetriebe, welches eine Launch-Control zur Verfügung stellt. Dies gewährt schnelles Vorrankommen: In nur 4,1 Sekunden sprintet das Coupé auf Tempo 100, die Roadster-Variante benötigt dazu 4,2 Sekunden. Wählt man den Handschalter sind es „nur“ noch 4,3 bzw. 4,4 Sekunden. Bei 280 km/h wird die quattro-Rakete dann abgeregelt.

Innen wie Außen dezent aggressiv

Um die schwarz/rot lackierten 19-Zoll-Gussrädern im Fünfarm-Rotor-Design sind 255/35 Reifen gezogen um ordentlich Traktion auf die Straße zu bringen. Dazu gibt es den serienmäßig montierten Heckflügel. Die Außenspiegel bestehen auf Kohlestofffaser-verstärktem Kunststoff. Der obligatorische Singleframe-Grill ist mit einem Gitter in Rautenform aufgestattet und mit hochglänzendem Anthrazitlack bezogen, sein Zierrahmen in matter Aluminiumoptik. Eine Soundklappe im doppelflutigen Sportauspuff lässt den Fünfzylinder lauter aus seinen zwei ovalen Endrohren brüllen. Mit dem Carbon-Designpaket wird der Motorraum veredelt und im Innenraum trägt der Schalt- bzw. Wählhebel einen Zierring in Aluminiumoptik und eine TT RS plus-Plakette.

Preis

In Deutschland wird das TT RS Coupé mit Handschaltung 60.650 Euro kosten, mit der Siebengang-S tronic 62.800 Euro. Wer lieber oben offen fährt, zahlt 63.500 bzw. 65.650 Euro für den Roadster.

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Kleiner Audi ganz groß: Der A1 quattro

Audi beweist mit seinem auf 333 Exemplaren limitierten Audi A1 quattro, dass Traktion auch in der Kompaktklasse machbar ist. Vor allem wenn 256 PS aus einem 2.0 Liter Turbomotor mit 350 Nm zum Einsatz kommen. So sprintet der kleine Flitzer in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht einen Topspeed von 245 km/h. Kein schlechter Wert, wenn man bedenkt, dass ein Audi S5 5,1 Sekunden auf Tempo 100 braucht. Der permanente Allradantrieb gewährt den 225/35er Reifen auf 8,0 J x 18 Zoll Leichtmetallfelgen einen sicheren halt auf dem Asphalt. Geschaltet wird der in ausschließlich Gletscherweiß angebotene Exklusivsportler mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe und er pustet seine Abgase durch zwei polierte 100mm Endrohe ins Freie.

Vollausstattung pur

Damit der A1 quattro auch im Schnee nicht übersehen wird, wurde das Dach so wie die Lufteinlässe an der Front, der Heckdiffusor, ein Teil der Heckklappe und die Bremssättel in schwarz lackiert. Ein Heckspoiler sorgt für den Abtrieb um den 3 cm längeren A1 auf Kurs zu halten. Auch im Innenraum geht es sportlich zu: Seidennappaleder auf den Sportsitzen mit integrierten Kopfstützen, ein unten abgeflachtes Sportlenkrad und der in rot gehaltene Drehzahlmesser zeigen dem Fahrer, dass dies kein normaler Stadtflitzer ist. Neben roten Nähten im Leder zieren viele Bedienteile in Aluminiumoptik den eher schwarz gehaltenen Innenraum. Zur Serienausstattung zählen unter anderem Xenonscheinwerfer, ESP (im Sportmodus komplett abschaltbar), MMI Navigation Plus mit Bose-Soundsystem (14 Lautsprecher mit 465 Watt Leistung), Klimaanlage, Einparkhilfe und ein Tempomat.

Im zweiten Halbjahr 2012 soll es dann endlich soweit sein. Dann rollt das kleine Kraftpaket zu den Händlern und kann offiziell bestellt werden. Zu welchem Preis hat Audi bisher nicht verraten.

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IAA 2011: Audi stellt RS 5 Coupé vor

Audi ergänzt die überarbeitete A5-Familie mit dem RS 5 Coupé, das auf der IAA vorgestellt wird. Der 4,2-Liter-V8-Saugmotor ist eng mit dem V10 verwandt, der den Hochleistungssportwagen R8 antreibt. Der 4.2 FSI hat eine Leistung von 331 kW / 450 PS. Das maximale Drehmoment von 430 Newtonmetern steht von 4000 bis 6000 Touren bereit.

RS 5 Coupé

Der 4.2 FSI, der im Werk Györ (Ungarn) in Handmontage entsteht, beschleunigt den Zweitürer in 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter auf elektronisch begrenzte 250 km/h Topspeed, auf Wunsch regelt Audi die Spitze erst bei 280 km/h ab. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe S-tronic ist ebenso serienmäßig wie der Allradantrieb Quattro. Das straffe Setup legt die Karosserie 20 Millimeter tiefer als beim Audi A5.

Das Fahrdynamiksystem Audi Drive Select ist ebenfalls Serie im RS 5 Coupé. Es erlaubt dem Fahrer, die Kennlinien der Lenkung, der Siebengang S tronic Driving Diversity .und des Gaspedals in den drei Modi Comfort, Auto und Dynamic zu variieren.

Der RS ist 23 Millimeter länger und sechs Millimeter breiter als das A5-Coupé, aber sechs Millimeter niedriger. Die ausgestellten Aluminium-Kotflügel vorn und die hinteren Seitenteile mit den scharfen horizontalen Oberkanten erinnern an zwei klassische Audi der 80er Jahre – den Allrad-Pionier Audi Quattro und den Sport Quattro. Die Seitenschweller tragen kantige Aufsätze; die Zierleisten und die Gehäuse der Außenspiegel sind in matter Aluminiumoptik gehalten.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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IAA 2011: Weltpremiere für die neuen S-Modelle von Audi

Audi präsentiert auf der IAA in Frankfurt als Weltpremiere seine neuen S-Modelle S6, S7 Sportback und S8. Sie haben einen neu entwickelten V8 mit 4,0 Litern Hubraum und bis zu 520 PS. Alle Modelle sind ab Frühjahr 2012 erhältlich.

IAA 2011: Weltpremiere für die neuen S-Modelle von Audi

Der S6 und der S6 Avant (ab Frühjahr 2012 erhältlich) nutzen den neuen 4.0 TFSI in der Version mit 309 kW / 420 PS. Von 1400 Umdrehungen bis 5300 U/min stellt der doppelt aufgeladene Achtzylinder konstant 550 Nm Drehmoment bereit. Er beschleunigt den S6 in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h, beim S6 Avant Audi S6.dauert die Übung 4,9 Sekunden. Die elektronisch begrenzte Spitze von 250 km/h ist bei beiden Modellen Formsache.

IAA 2011: Weltpremiere für die neuen S-Modelle von Audi

Gegenüber dem Motor im Vorgängermodell, dem frei saugenden V10 mit 5,2 Litern Hubraum, ermöglicht er noch sportlichere Fahrleistungen bei einem um bis zu 25 Prozent verringerten Kraftstoffverbrauch. Im S6 lautet der mittlere Normverbrauchswert 9,7 Liter pro 100 Kilometer, im Avant sind es 9,8 Liter. Dazu tragen unter anderem das Rekuperations- und Start-Stop-System sowie das neue Zylindermanagement, auch „cylinder on demand“ genannt. Wenn der V8 im Teillastbetrieb vier Zylinder deaktiviert, wird das Active Noise Cancellation System (ANC) aktiv. Vier im Dachhimmel integrierte Mikrofone zeichnen die Geräusche im Innenraum auf, ein Rechner analysiert sie. Falls er störende Klanganteile erkennt, schickt er einen Antischall über die Lautsprecher der Soundanlage – er überlagert sich mit dem Störschall und löscht ihn dadurch weitgehend aus.

Der Audi S7 Sportback nutzt den gleichen Motor wie der S6. Der Biturbo-V8 bringt die fünftürige coupéhafte Limousine in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo, bei 250 km/h endet der Audi S8.Vortrieb im Begrenzer. Der kombinierte EU-Normverbrauch liegt bei 9,7 Litern auf 100 Kilometer.

Topmodell der S-Reihe ist der Audi S8 mit Achtsufen-Automatik. Der neue 4.0 TFSI leistet bei ihm 382 kW / 520 PS; von 1700 U/min bis 5500 U/min liegen konstant 650 Nm Drehmoment an. Der Sprint von null auf 100 km/h ist in 4,2 Sekunden erledigt, die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h elektronisch begrenzt. Der Biturbo hat einen Durchschnittsverbrauch von 10,2 Litern auf 100 km. Gegenüber dem Vorgänger sind dies 23 Prozent weniger bei um 51 kW / 70 PS gestiegener Leistung. zurück, wobei die Leistung deutlich um 51 kW (70 PS) stieg.

Der S8 verfügt über eine Vielzahl von Assistenzsystemen.inklusive Nachtsichtsassistent mit Markierung erkannter Fußgänger und der neuen Pausenempfehlung. Neu in der A8-Familie ist auch die Einparkhilfe mit Umgebungskamera. Vier kleine Kameras nehmen Bilder von der direkten Umgebung der Limousine auf, ein Rechner spielt sie zusammen. Der Fahrer kann auf dem MMI-Monitor verschiedene Ansichten aufrufen, darunter auch einen virtuellen Blick von oben.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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Test: Audi TT RS S tronic – Die Leistungsikone

Der Audi TT hat es nie leicht gehabt, als ernsthafter Sportwagen wahrgenommen zu werden. Die erste Auflage war mit ihrer hohen Gürtellinie und fast symmetrischem seitlichen Aufriss eine Designikone, die eine völlig neue Formensprache einführte – die dann auch beim A6 zu sehen war. Ebenso ungewöhnlich war das Interieur mit viel Aluminium, einer an die Silberpfeile der dreißiger Jahre erinnernden Instrumentengrafik und tubenförmigen Luftauslässen. Aber ein echter Sportwagen? Dem stand – wenn schon nicht auf der Straße, so doch in der Außenwirkung – die vom Golf abgeleitete Frontantriebs-Plattform entgegen.

Die zweite, innen und außen konventioneller gezeichnete TT-Generation tritt seit 2006 mit moderner Hybrid-Karosseriebauweise auf – die Alumium-Stahl-Werkstoffkombination sorgte – trotz deutlich gewachsener Abmessungen – für ein konstantes Fahrzeuggewicht. Und die verbesserte Aerodynamik für höhere Fahrzeugstabilität. Zum reinrassigen Sportwagen wurde der kompakte Sportler aber erst mit dem 250 kW/340 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbo, den Audi seit 2009 anbietet. Damit mutiert er zum TT RS – und das RS-Kürzel deutet darauf hin, dass die in Neckarsulm beheimatete Quattro GmbH ihre Hände im Spiel hatte.

Audi TT RS S tronic

Motorenkonzept

Ein Fünfzylinder in einem Audi – das lässt die Herzen der Nostalgiker höher schlagen, wurde doch die Marke über fast zwei Jahrzehnte hinweg von diesem Motorenkonzept geprägt. Gegen Ende der siebziger Jahre hatte Ferdinand Piech den Fünfzylinder entwickelt, er feierte im Rallyesport glorreiche Siege, trieb im 200 Turbo die zeitweise schnellste Limousine der Welt an und wurde in den neunziger Jahren – zu Piechs Missfallen – durch eine Generation langweiliger V6-Motoren abgelöst.

Für den TT RS stand der alte Reihen-Fünfzylinder nicht mehr zur Verfügung, und auch der bei Volkswagen und Seat zeitweise verwendete VR5-Motor war längst eingestellt. Doch bei VW Mexiko lief (und läuft) nach wie vor ein Reihen-Fünfzylinder mit 2,5 Litern Hubraum vom Band. Bei diesem Zweiventiler-Saugmotor handelt es sich um eine relativ simpel konstruierte Spielart des betagten EA 113-Vierzylinders, der VW-intern auf die schöne Bezeichnung „eiserner Gustav“ hört. Er treibt mit einer Leistung von 125 kW/170 PS die amerikanischen Golf- und Jetta-Modelle an. Dort zählen Hubraum und Zylinder mehr als Effizienz – und zudem ist der Fünfzylinder deutlich günstiger zu fertigen als der in Europa verwendete 1,4-Liter-TSI, mit dem die gleiche Leistung aus deutlich weniger Kraftstoff zu holen wäre.

Audi TT RS S tronic

Die Ingenieure der Quattro GmbH fackelten nicht lange und nahmen sich den Fünfzylinder zur Brust. Das Ergebnis der Leistungskur, zu deren Zutaten ein Vierventil-Zylinderkopf und ein Turbolader gehören: Eine Verdoppelung der Leistung auf 250 kW/340 PS, die bei 5.400-6.500/min abgerufen werden können. Das maximale Drehmoment von 450 Nm steht bei 1.600-5.300/min zur Verfügung. Für die Kraftübertragung auf alle vier Räder sorgt ein leicht schaltbares Sechsgang-Schaltgetriebe, die Puristen bevorzugen werden. Für alle anderen gibt es das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, das auf die interne Bezeichnung DQ 500 hört und unter anderem im Volkswagen T5 eingesetzt wird – es lebe der Baukasten.

Akustik der TT RS-Maschine

Auch wenn die Akustik der TT RS-Maschine nicht an das Röcheln der klassischen Audi-Fünfzylinder heranreicht: Mit dem sonoren Klangbild des neuen Motors können auch anspruchsvolle Sportfahrer zufrieden sein. Lästig wird langes Fahren bei konstanten Geschwindigkeiten, beispielsweise auf limitierten Autobahnetappen. Dann wünscht man sich eine etwas dezentere Geräuschkulisse.

Fahrleistungen des TT RS

Spaß macht der TT RS halt erst, wenn die Bahn frei ist. Dank einer entsprechend programmierten Motor-Getriebe-Steuerung legt er bei Schaltmanövern ein so aggressives Brabbeln vor, dass vor dem geistigen Auge bereits Flammen in der zweiflutigen Auspuffanlage stehen. Das passt zu den Fahrleistungen des TT RS: Der Spurt von 0 auf 100 km/h ist in 4,3 Sekunden abgehakt, die Spitze liegt – je nachdem, ob das richtige Häkchen im Konfigurator angekreuzt wurde – bei 250 oder 280 km/h, jeweils abgeregelt.

Verbrauchswerte

Es spricht für die Audi-Motoreningenieure, dass der TT RS dabei sparsam bleibt. Ein ziviler Fahrstil wird mit Verbrauchswerten deutlich unter 10 l/100 km honoriert, und wer Wert darauf legt, auch auf der Umfahrung München oder im Großraum Stuttgart unter keinen Umständen überholt zu werden, landet kaum über 13 l/100 km. Das Fahrwerk bietet dabei hohe Reserven: Die Traktion ist exzellent, der Grenzbereich liegt sehr hoch. Mit seinem präzisen und direkten Einlenkverhalten ist der TT RS kurvengierig. Wenn der ESP-Regelbereich erreicht wird, agiert der Audi extrem schnell und präzise, ohne den Eingriff zu übertreiben. Auf erhobenen Zeigefinger in Form eines massiven Geschwindigkeitsabbaus verzichtet er dankenswerterweise.

Audi TT RS S tronic

Der praktische Nutzwert des TT RS

Der praktische Nutzwert des TT RS ist durch die kurze Coupékarosserie vorgegeben: Die ausgeformten Rücksitze sind nichts für Erwachsene, der Kofferraum ist eher für Kurztrips geeignet. Schade, dass Audi das schon 2005 gezeigte Shooting Brake Concept nicht in die Serie umgesetzt hat. Aber wer mehr Platz braucht, der kann ja jetzt auch auf den RS3 Sportback umsteigen, bei dem der Antrieb des TT RS unter unscheinbarer A3-Camouflage versteckt ist.

Konkurrenten des TT RS

Zu den nächsten Konkurrenten des TT RS zählen der erheblich teurere Porsche Cayman S und das etwas günstigere BMW 1er M Coupé; der Nissan 370 Z ist sogar nochmals erschwinglicher, liefert aber nicht die Brutalität im Antritt, die dem Audi zu eigen ist. Den drei genannten Konkurrenten gemein ist übrigens der Hinterradantrieb – Allrad bietet nur der Audi.

Quelle: auto.de/Spot Press Services GmbH

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Pressepräsentation Audi RS3 Sportback: Gänsehaut-Kombi

Fünfzylinder-Motoren und der permanente Allradantrieb „Quattro“ haben bei Audi Tradition. Quattros gibt es sein 30 Jahren; heute bieten die Ingolstädter mehr als 120 Varianten mit Allradantrieb. Nun kommt auch mal wieder ein Fünf-Zylinder-Motor dazu: Im Audi RS3 Sportback steckt der 2.5 TFSI mit 250 kW / 340 PS – bekannt aus dem Audi TT RS. Wir konnten den Gänsehaut-Kombi erleben, bevor er in den Markt kommt.

Audi RS3 Sportback

Die Mischung macht’s

Der kompakte RS3 mit nur 1.575 Kilogramm Gesamtgewicht, der Allradantrieb, das maximale Drehmoment von 450 Newtonmetern schon bei 1.600 Umdrehungen pro Minute und das Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe „S-tronic“ katapultieren den RS3 nach 4,6 Sekunden über die 100 km/h-Marke, was ihm in dieser Klasse so schnell keiner nachmacht. Dabei hält sich der Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm) mit 9,1 Litern mehr zurück als die Leistungsdaten vermuten lassen. Der Ausstoß an Kohlendioxid liegt damit bei 212 Gramm pro Kilometer.

Audi RS3 Sportback

Die Werte sind das Eine…

Die Werte sind das Eine, das Erlebnis dieses Kraftpaket das Andere; denn zum messbaren Vortrieb kommt das Klangerlebnis des Fünfzylinder-Turbos. Kein eleganter Sechszylinder-Klang, nicht der brachiale Sound eines Achtzylinders, sondern ein kehliges Fauchen und Brüllen schafft Gänsehaut und lässt die Nackenhaare erzittern.

Audi RS3 Sportback

Exterieur & Interieur

Die 19-Zoll-Räder, das nach Luft gierende Gesicht und die ausgestellten Kotflügel sagen auch der Umwelt so unmissverständlich wie das RS-Zeichen an allen Seiten, wes‘ Geistes Kind dieses Auto ist. Experten werden auch erkennen, dass das Sportfahrwerk abgesenkt wurde – um 25 Millimeter. Die großen, sichtbaren Bremsen und die dicken Puschen tun ein Übriges: vorn 235/35- und hinten 225/35-Reifen. Wer den Blick ins Innere erhascht, erlebt schwarze Sportwagenoptik oder sogar Schalensitze, die man gegen Aufpreis erwerben kann.

Audi RS3 Sportback

Im winterlichen Kanada

Der Audi RS3 Sportback hat also alles, was man von einem Raubtier im Gewand eines kompakten Kombis aus dem Hause Stadler erwartet. Bleibt die Frage, wie er sich bewegen lässt. Wir hatten jetzt im winterlichen Kanada Gelegenheit, uns mit dieser Frage zu beschäftigen. Das geschah mehr auf Eis als auf Schnee. Deswegen müssen wir uns einstweilen darauf beschränken, über sein Verhalten auf solchen Strecken zu sprechen. Die haben immerhin den Vorteil, dass man die Grenzen bei niedriger Geschwindigkeit erfährt.

Audi RS3 Sportback

Fazit

Der Audi-Allradantrieb kombiniert mit dem Sportdifferenzial lässt einen schon nach kurzer Zeit auf Eis mutig werden. Der RS3 lenkt spontan ein, folgt erst dem Lenkrad und nach Ausschwenken des Hecks bei abgeschaltetem ESP feinfühlig den Eingaben über das Gaspedal. Nimmt man zusätzlich zur Hilfestellung durch das Sportdifferenzial auch das ESP noch hinzu, bleibt des RS3 auch auf diesen Straßen beherrschbar und berechenbar.

Wir freuen uns jedenfalls darauf, die Bekanntschaft auf trockenen und guten Straßen erneuern zu können.

Audi RS3 Sportback

Datenblatt Audi RS3 Sportback 2.5 TFSI Quattro

Länge x Breite x Höhe (m): 4,92 x 1,84 x 1,46
Motor: 5 Zylinder, 2.480 cm, Turbo, Direkteinspritzung
Leistung: 250 kW / 340 PS bei zwischen 5.400 – 6.500 U/min
Maximales Drehmoment: 450 Nm zwischen 1.600 – 5.300 U/min
Durchschnittsverbrauch (Nach EU-Norm): 9,1 Liter
CO2-Emission: 212 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt)
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 4,6 Sekunden
Leergewicht / Zuladung: 1.650 kg / 485 kg
Kofferrauminhalt: 320 Liter
Basispreis: 49.900 Euro

Quelle: auto.de/(ampnet/Sm)