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Elektrischer Biturbo – Die Audi TT clubsport turbo Studie

Audi hat beim Wörthersee Treffen 2015 die Technikstudie Audi TT clubsport turbo vorgestellt. Meiner Meinung nach kann man das Gerät, so wie es ist, auf den Markt bringen!

Das wohl wichtigste bei dieser Studie ist wohl der elektrische Biturbo. Die Vorzüge von Elektromotoren in Autos kennen wir ja bereits: Sie geben ihr volles Drehmoment von Null an ab. Und dies soll hier nun auch passieren – Ein elektrisch angetriebener Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf maximaler Drehzahl und sorgt somit für einen höheren Ladedruck als ein konventioneller Abgasturbolader. Ein Turbo-Loch soll es dabei nicht mehr geben. Laut Prof. Dr. Ulrich Hackenberg (Audi-Vorstand für Technische Entwicklung)  steht diese Technik bei den TDI-Motoren kurz vor dem Serieneinsatz. Nun setzt man auf einen Benzinmotor, genauer gesagt auf einen 2.5l TFSI mit 600 PS (441 kW) und einem maximalen Drehmoment von 650 Nm. Brechen wir das mal etwas runter, stehen zwischen 3.000 und 7.000 u/min mehr als 600 Nm zur Verfügung. Und das aus einem 5-Zylinder-Aggregat, welches die Kraftübertragung auf ein manuelles 6-Gang-Getriebe überträgt. Noch fragen?!

Ein bisschen Motorsport

Ein weiteres Merkmal, welches mir sofort ins Gesicht gesprungen ist – Der mächtige Sidepipe-Auspuff! Die komplette Abgasanlage ist auf minimalen gegendruck ausgelegt und bläst die Abgase durch einen Rennschalldämpfer ins Freie. Endlich kommt mal wieder ein 5-Zylinder annähernd an den Sound des Ur-Quattros. Dabei kann ich gerne mal erwähnen, dass ich beim anschauen des unten eingebetteten Videos sofort eine Gänsehaut bekommen habe. Einfach nur geil!

Weiterhin sind auch die dicken Backen und die riesigen Lüftungsöffnungen nicht zu übersehen. Dazu kommt noch eine Frittentheke aus dem Motorsport. Eigentlich nicht schön, aber dem TT clubsport steht sie überaus gut! Dazu kommt noch ein kleiner, aus Titan gefertigter Käfig über den nicht mehr vorhandenen Rücksitzen, denn man achtet bei so einem Fahrzeug natürlich auf ein gutes Leergewicht. Wir reden hier über 1.396 kg.

Im Kofferraum sticht auch der Schriftzug 48 Volt hervor, denn hier sorgt ein 48 Volt-Teilbordnetz für die Stromversorgung. Eine kompakte Lithium-Ionen-batterie verbirgt sich im Gepäckraum und ein DC/DC-Wandler stellt den Anschluss zum 12 Volt-Bordnetz her. Auch dies ist wieder eine neue Zukunftstechnologie von Audi.

Selbstverständlich besitzt der Audi TT clubsport auch einen Quattro-Antrieb um die Traktion auf den Asphalt zu bringen. Des weiteren besitzt er ein Gewindefahrwerk, als auch eine Liftfunktion um die Karosserie ohne Schäden über eine Bordsteinkante zu bringen. Als Beinkleid trägt die Studie 20-Zöller im 6-Doppelspeichen-Design und einer Bicolor Optik. Ringsum sind Pellen in der Dimension 275/30 aufgezogen. Ansonsten finden wir alles, was die neusten Modelle nicht auch schon hätten. Bis auf den Innenraum, denn hier nimmt man natürlich in Rennschalen platz und blickt auf eine schöne Landschaft aus Cabron und Alcantara.

Bin echt gespannt, was Audi aus dieser Studie alles mit in eine Serie nimmt.

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Exklusives Jubiläumsmodell – Weltpremiere des Golf GTI Clubsport am Wörthersee

Der Golf GTI feiert nächstes Jahr seinen 40. Geburtstag. Für jeden VW-Dude ist dies, wie bei jedem Jubiläum, ein Ereignis das zelebriert werden muss. Auch Volkswagen möchte dazu wieder etwas exklusives Beitragen.

Am 14. Mai 2015 wird beim legendären GTI-Treffen am Wörthersee die seriennahe Studie Golf GTI Clubsport präsentiert. Und wie soll es anders sein? Er wird der dann ab 2016 der stärkste, jemals in Serie gebaute GTI sein. Ihn befeuern 265 PS (195 kW), knapp 35 PS mehr als der GTI Performance und dank einer Boost-Funktion sollen noch einmal zusätzlich 10 Prozent mehr Leistung abrufbar sein. Selbstverständlich wird das Exterieur als auch das Interieur einen individuellen Touch bekommen. Die bisher veröffentlichten Grafiken zeigen schon einmal, wie er aussehen wird. Endlich wird der Golf GTI mehr und mehr zu einer kleinen Renn-Kanone. Mich freut das sehr!

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Audi Blog

Eine neue Design-Ära – Das Audi prolouge Showcar

Audi hat auf der Los Angeles Auto Show ein neues Showcar vorgestellt, welches die neue Designsprache zeigt.

Designchef Marc Lichte hat meiner Meinung nach ganze Arbeit geleistet. Schaut man sich die Karosserie des Audi prolouge an, sieht man die vielen neuen Änderungen – Markante Seitenschweller, größere Öffnungen, dicke Sicken und elegante Linien und Kanten. Es wirkt alles sehr stimmig, sehr luxuriös.
Wie auf den Bildern zu sehen, gibt es auch keine Türgriffe. In den Innenraum gelangt man durch Berührung der beleuchteten Sensorflächen.

Das Innenraumkonzept der Zukunft

Wirklich Interessant wird es jedoch erst im Innenraum, oder soll ich lieber Lounge sagen? Im 4-Sitzer verschmelzen Architektur und Bedienkonzept miteinander. Alle Anzeigen und Bedienungen wurden auf innovative Weise in die Instrumententafel und in die Mitteltunnel-Konsole integriert. Ganze 3 Touch-Displays sind so im Armaturenbrett verbaut. Links vom Fahrer eins zur Steuerung für Licht und Assistenzsysteme. Zwei Displays hat der Beifahrer gegenüber von sich und kann unabhängig vom Fahrer das Infotainment bedienen oder Routen planen. Letztere lassen sich sogar durch eine Wischgeste auf das Display des Fahrers switchen. Ein viertes Display befindet sich auf der Konsole des Mitteltunnels. Mit diesem biegbaren OLED-Display können weitere Einstellungen am Fahrzeug vorgenommen, als auch die Klima bedient werden. Im Ruhezustand sieht man das Display eigentlich nicht, erst beim Starten richtet sich das Display auf.
Richtig cool finde ich vor allem die intelligente Software, welche anhand des Smartphones des Fahrers erkennt, wer gerade einsteigt und stellt Sitze und Klima entsprechend ein. Und auch das Audi virtual cockpit wurde verbessert und verfügt nun über 3 Ebenen. Ich hoffe, dass wir dazu bald mehr sehen können.

Auch für den Vortrieb ist gesorgt

Als Herzstück besitzt das Showcar einen 4.0 TFSI V8 Biturbo-Motor mit 605 PS / 445 kW und 750 Nm Drehmoment. Der Sprint auf 100 km/h soll in nur 3,7 Sekunden von statten gehen. Des weiteren besitzt das Fahrzeug eine Dynamik-Allradlenkung, bei der die Hinterräder bis zu 5 Grad einschalgen können. Dies macht den 5,10 m Kollos durchaus wendig. Trotzdem ist er etwas kürzer und falcher als der aktuelle Audi A8 – 2,94 m Radstand, 1,95 m Breite und 1,39 m Höhe. Bei 1.980 kg sollen gerade einmal 8,6 l auf 100 km verbraucht werden.

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Audi Sport quattro laserlight concept

Die Zukunft von Audi: Ein in Plasmarot getauchtes Audi sport quattro concept Showcar mit einigen zukunftweisenden Technologien samt Plugin-Hybridantrieb. Der Verbrennungsmotor, ein 4.0 TFSI V8-Motor mit Biturbo-Aufladung, leistet 560 PS (412 kW) und 700 Nm Drehmoment welche über eine 8-Stufen-tiptronic auf den quattro-Antriebsstrang mit Sportdifferenzial an der Hinterachse übertragen werden. Allerdings ist dies noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn der Elektromotor steuert weitere 150 PS (110 kW) und 400 Nm bei. Somit beträgt die Systemleistung beachtliche 700 PS (515 kW) und das Drehmoment klettert auf 800 Nm. Im Mittel begnügt sich das concept car mit 2,5l Kraftstoff pro 100 km, der CO² Ausstoß beträgt 59 Gramm pro km.

Audi Sport quattro laserlight concept
Static photo
Colour: Plasma Red

Rein elektrisch kommt man 50 km weit. Die Antriebsenergie (14,1 kWh) dazu wird in die im Heck verbaute Lithium-Ionen-Batterie gespeichert. Gewählt werden kann zwischen dem rein elektrischen Modus EV, dem Hybridmodus, welcher den Verbrennungsmotor optimal mit einsetzt und dem Sportmodus. Letzterer ist auf maximale Leistung aus und beschleunigt das Coupé von 0 auf 100 km/h in nur 3,7 Sekunden und weiter bis 305 km/h.

Das Lichtkonzept

Dieses Show besitzt einzigartige Scheinwerfer: Laserscheinwerfer, bestehend aus Doppelscheinwerfer mit einer Kombi aus Matrix-LED und Laserlicht. Je zwei trapezförmige Körper – der äußere generiert über Matrix-LED und eine Blende das Abblendlicht, der innere das Laser-Fernlicht. Die verbauten Laserdioden sind wesentlich kleiner als LED-Dioden, trotzdem leuchten sie mit fast 500 Metern Reichweite etwa doppelt so weit und dreimal so lichtstark wie Fernlicht aus LED’s. Dieses neue Lichtkonzept soll auch im Rennsport zum Einsatz kommen undzwar im R18 e-tron quattro.

Karosserie

Am sechseckigen Singleframe-Grill mit Wabengitter erkennt man wohl das neue Design für die nächsten Audi Generationen. Er wirkt somit etwas futuristischer und meiner Meinung nach etwas gewaltiger. Jedoch wird er wohl so nicht an den Serienmodellen verbaut werden. Links und rechts daneben ragen gewaltige Lufteinlässe mit jeweils zwei Sicken, welche ihm einen Look von Kiemen geben. Würde an den RS-Modellen richtig gut aussehen. Leider sieht das Heck im Gegensatz zur Front nicht so „stark“ aus. Es wirkt etwas schmal, was auch den eckigen Rückleuchten geschuldet sein mag. Einzig der Diffusor mit den beiden ovalen Auspuff-Endrohren lässt Sportlichkeit erahnen. Viele Teile sind in GFK geformt und ein absolutes Highlight sind wohl die automatisch ausfahrbaren Türgriffe wenn sich die Hand ihnen nähert.

Innenraum

Vier Personen finden Platz in diesem Coupé – zwei von ihnen nehmen im Fond hinter den Rennklappschalten mit integrierten Kopfstützen platz. Alles im Innenraum richtet sich zum Fahrer. So auch das neugestaltete Lenkrad. Es beherbergt nun einen Start-Stopp-Knopf, zwei Knöpfe um den Hybridantrieb zu beeinflussen, eine Taste für das Fahrdynamiksystem Audi drive select und eine „View“-Taste zur Steuerung des Audi virtual cockpit. Für das MMI ist ein topaktueller Tegra 30-Prozessor von Nvidia im Einsatz um die Grafiken auf das TFT-Display zu zaubern. Es ist nun möglich zwischen verschiedenen Modi zu wechseln. Im klassischen Modus tritt der Tacho in den Vordergrund, im MMI-Modus die Karten der Navigation oder die Medien-Listen. Gesteuert wird das Ganze über das weiterentwickelte MMI-Terminal im Mitteltunnel mit Touch-Funktionalität (bekannt aus dem neuen Audi A3).

Radstand: 2.784 mm
Länge: 4.602 mm
Breite: 1.964 mm
Höhe: 1.386 mm
Leergewicht: 1.850 kg

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Blog Volkswagen

W12 zu extrem, V6 genau richtig – Design Vision GTI

Auf dem diesjährigen GTI-Treffen am Wörthersee stellte Volkswagen eine neue Studie vor – den „Design Vision GTI“. Ein VW Golf mit einem (Oh Herr wie geil!) 3.0l V6 Triebwerk und 370 kW / 503 PS. Damit sollen locker 300 km/h erreicht werden. Ob dieser „Über-GTI“ wirklich potential hat oder wie der W12 einen unspektakulären Kurzauftritt hinlegt werden wir noch sehen.

Für mich ist es einfach eine geniale Kombination: Golf + 6-Zylinder-Motor. Man hat es ja am W12 650 Golf gesehen, dieser war einfach nicht zu handeln, für geradeaus schon toll, aber Kurvenfahrten mochte das Ding so gar nicht. Und wie sieht es mit einem V8 aus? Nee, geht gar nicht! Einzig und allein ein V6 ist das optimale Triebwerk für den Wolfsburger… sehe ich zumindest so.

Ein paar Details

Die C-Säulen und die Seitenschweller wurden als eigenständige Karosserieelemente nach außen verlegt um mehr Platz für die deutlich größere Spurweite samt 20-Zoll-Räder und Reifen in den Dimensionen 235 vorn und 275 hinten. Was den Motor angeht, handelt es sich um eine TSI-Studie mit zwei Turboladern an Board. Dieser Leistet ab 2.000 u/min satte 500 Nm sowie ein maximales Drehmoment von 560 Nm bei 4.000 bis 6.000 u/min. Um diese Kraft zu zähmen, besitzt der Design Vision GTI einen Allrandantrieb und ein Doppelkupplunggetriebe. Um 100 km/h zu erreichen sollen gerade einmal 3,9 Sekunden vergehen. Umgekehrt sollen Keramik-Bremsen verbaut werden um das Tempo schnell wieder zu drosseln. Da merkt man schon, dass es in Richtung Motorsport geht. Er unterscheidet sich auch noch mehr vom Serien-GTI, denn der Radstand wurde verlängert und der vordere Überhang gekürzt, Resultat: 15 mm kürzer als die Serie. Des weiteren ist er 57 mm tiefer (vom Dach her gesehen) und 72 mm breiter.

Was sich auch noch sehr cool anhört, ist die Vernetzung. So soll ein großes Display den aktuellen Rundkurs samt Zeiten anzeigen. Andere Fahrzeuge sollen sich so verbinden können und man kann in Echtzeit den Rennverlauf verfolgen. Quasi wie das „Autolog“ von Need for Speed, nur in echt halt. Ebenfalls cool: In die A-Säulen integrierte Kameras welche als Front- und/oder Innenraum-Kamera genutzt werden können.

Mehr möchte ich zu diesem Fahrzeug gerade nicht schreiben, da Bilder ja mehr als 1.000 Worte sagen. Jedoch gibt es bisher nur Zeichnungen, also warten wir mal ab, was die VAG da so anstellen wird. Was haltet Ihr von dieser Studie? Schreibt es mir doch in die Kommentare oder bei Facebook.

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Seat präsentiert in Genf den Toledo Concept

Auf dem 82. Genfer Automobil Salon stellt SEAT eine seriennahe Studie mit dem Namen SEAT Toledo Concept vor. Er ist noch fast der Alte geblieben, jedoch wirkt die Limousine sportlicher als zuvor. Am Design ist schon jetzt zu erkennen, wie zukünftige Modelle aus dem Hause SEAT aussehen können. Sobald es neue Informationen zu diesem Fahrzeug gibt, werdet Ihr dies hier erfahren.

Weitere Informationen könnt Ihr der SEAT Homepage entnehmen.

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Blog Seat

IAA 2011: Seat zeigt Designstudie IBL

Mit dem Konzeptfahrzeug IBL zeigt Seat auf der IAA (Publikumstage: 15. – 25.9.2011) die Weiterentwicklung seiner Design-Richtung. Die 4,67 Meter lange Sportlimousine ist als Plug-in-Hybrid ausgelegt und zeigt coupéhafte Züge. Die Front ist gepfeilt, mit einer klaren Mittellinie auf der Motorhaube. Auch der Grill trägt die für die Marke charakteristische, fünfeckige Pfeilform.

Die Voll-LED-Scheinwerfer sind als scharfe Striche gestaltet. Die einzelnen Segmente erfüllen verschiedene Funktionen, vom Fahrlicht mit variabler Ausleuchtung über die Blinker bis zum Tagfahrlicht. Die Lufteinlässe im unteren Bereich der Front sind als feines Linienspiel gestaltet. Sie erinnern an das Motiv einer elektronischen Leiterplatte und schaffen damit eine Verbindung zur lokal emissionsfreien Elektromobilität, die der IBL als Plug-In-Hybridfahzeug bietet. Gestaltet sind die Lufteinlässe in Schwarz und in Rot, eingefasst werden sie von Chromlinien.

Die Seitenlinie des IBL wird von den 20-Zoll-Rädern dominiert, die mit Einzel- und Doppelspeichen gestaltet sind. Sie stehen in besonders ausgeformten Radhäusern: Die durchgängige Dynamiklinie und die Chromlinie um die Fensterflächen strecken das Konzeptfahrzeug optisch.

Auch im Heck prägen scharf gezeichnete LED-Leuchten das Bild, Teilsegmente des Bogens erfüllen die verschiedenen Lichtfunktionen. Nur eine Lichtkante deutet den Stoßfänger an, eine Chromleiste unterstreicht die Breite ebenso wie der fein ausmodellierte Heckdiffusor.

Cockpit

Das Cockpit ist zum Fahrer orientiert, eine durchgängige, gewölbte Glasfläche deckt die kompletten Instrumente ab, bis hin zum zweiten Display in Cockpitmitte. Das Hauptdisplay hinter dem Lenkrad ist voll digital und lässt sich nach den Vorlieben des Fahrers frei programmieren. So können die Informationen entweder in Form klassischer Analog-Rundinstrumente dargestellt werden oder auch als digitales Infosystem.

Seat IBL

Die Informationshierarchie und die Farbstimmung sind dabei aus drei Programmen wählbar: Travel für die entspannte Reise, Sport für den engagierten Fahrspaß oder Efficiency, wenn die Verbrauchseffizienz des Plug-In-Hybridantriebs im Mittelpunkt stehen soll. Das zweite Display in der Mitte der Armaturentafel konzentriert sich auf die umfangreichen Entertainment-, Kommunikations- und Informationssysteme. Bedient werden die Infosysteme über zwei in die Lenkradspeichen integrierte Touchpads – ganz intuitiv, mit den beiden Daumen.

Besonderer Wert wurde auf die perfekte Klimatisierung gelegt: Nahezu die komplette Oberseite des Cockpits ist als großflächiger Luftausströmer konzipiert, damit wird eine zugfreie Belüftung ermöglicht. Die gezielte Anströmung ist über einzelne Luftkanäle möglich.

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Blog Skoda

IAA 2011: Skoda präsentiert Studie der neuen kompakten Limousine

Im Rahmen des Volkswagen-Konzernabends auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert ŠKODA heute zum ersten Mal die seriennahe Studie MissionL. Das Fahrzeug gibt einen konkreten Ausblick auf die neue kompakte Limousine der Marke, die ab 2012 in Europa, Russland, China und bereits 2011 in Indien auf den Markt kommen wird.

„Wir geben hier in Frankfurt den Startschuss für eine umfassende Modelloffensive der kommenden Jahre“, unterstreicht der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Mit der neuen kompakten Limousine und weiteren neuen Modellen werden wir bis zum Jahr 2018 unsere Verkäufe weltweit auf 1,5 Millionen Fahrzeuge mindestens verdoppeln. In den nächsten Jahren werden wir voraussichtlich alle sechs Monate ein neues Fahrzeug präsentieren.“

„Wir haben dieser Studie sehr viel Klarheit gegeben und die Flächen einfach und wirkungsvoll aufgeteilt“, sagt Entwicklungsvorstand Dr. Eckhard Scholz. „Mit dem kraftvollen und sportlichen Auftritt drücken wir Klarheit und sehr viel Jugendlichkeit aus. Viele Menschen sehnen sich nach einfachen aber präzisen Aussagen. Diesen Wunsch erfüllt das Design von MissionL“, so Eckhard Scholz.

Mit der Modelloffensive will der Hersteller seine positive Entwicklung nachhaltig fortsetzen. In den ersten acht Monaten des Jahres 2011 konnte ŠKODA weltweit um 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen und verkaufte 583.600 Fahrzeuge. Besonders dynamisch entwickelten sich die Märkte China, Russland und Indien. In China konnte der Absatz von Januar bis August um 29,2 Prozent auf 148.862 Einheiten gesteigert werden. Die Verkaufszahlen in Russland wuchsen per Ende August auf 43.604 Fahrzeuge. Auch im indischen Markt entwickelten sich die Verkaufszahlen des tschechischen Herstellers deutlich nach oben: 18.980 Verkäufe bedeuten ein Plus von rund 50,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

„Ein Jahr nach Start unserer Wachstumsstrategie 2018 können wir sagen: Wir sind voll auf Kurs“, so Prof. Vahland „Auf der IAA stellen wir den ersten großen Baustein der ŠKODA Offensive vor. In den nächsten Jahren wollen wir den Kurs mit einem gezielten Ausbau unserer Modellpalette noch beschleunigen.

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IAA 2011: Bugatti zeigt Unikat „L’Or Blanc“

Nach acht Jahren Abwesenheit ist Bugatti mit den schnellsten und exklusivsten Fahrzeugen der Welt wieder auf der IAA vertreten. Die Marke zeigt das Unikat Grand Sport „L’Or Blanc“. Es entstand in Zusammenarbeit mit der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM). Der blau-weiße „L’Or Blanc“ ist als weltweit erstes Automobil, sowohl an der Karosserie als auch im Innenraum, mit Elementen aus hochwertigem Porzellan ausgestattet.

Bugatti L’Or Blanc

Außerdem präsentiert Bugatti in Frankfurt einen weiteren offenen Roadster in Feuerrot und unterstreicht damit die Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten, die sich den Käufern eines Grand Sport bietet.

Geschlossen mit seinem Panoramadach aus Polycarbonat erreicht der Bugatti eine Spitzengeschwindigkeit von 407 km/h, offen kann er bis 350 km/h gefahren werden. Damit ist er nicht nur das schnellste Cabriolet der Welt, sondern überhaupt der schnellste straßenzugelassene Supersportwagen, den es zu kaufen gibt. Von dem auf 150 Stück limitierten Fahrzeug mit 1.001 PS sind bislang 42 bestellt, 108 Käufer können sich also noch melden.

Quelle: auto.de/(ampnet/jri)

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Blog Skoda

Genf 2011: Skoda stellt neue Design-Sprache vor

Neue Frische, Prägnanz und Präzision kennzeichnen das neue Corporate Design des Unternehmens. Im Sinne einer „Evolution“ bewährter Elemente hat sich Škoda einer optischen „Frischzellenkur“ unterzogen und tritt nach außen noch klarer und wertiger auf.
„Wir wollen durch den moderneren Auftritt unsere neue Markenstärke klar und deutlich zum Ausdruck bringen. Škoda steht für attraktive Fahrzeuge mit einem besonderen Preis-Value-Anspruch, für clevere Ideen und präzise Verarbeitung. All das trägt unser weiter entwickeltes Corporate Design klar nach außen“, unterstreicht Jürgen Stackmann, Vorstand Marketing und Vertrieb.

Wichtigste Änderung des neuen Erscheinungsbildes: Noch mehr als bisher steht der geflügelte Pfeil im Zentrum des Logos. Er wird deutlich größer und damit sichtbarer. Der Grün-Farbton des Pfeils verändert sich vom bisherigen „Naturgrün“ zu einem frischeren „Škoda-Green“. Die Außenflanken des Flügels sind in Chromoptik veredelt. Eine neue Typographie und ein reduziertes Farbspektrum sind weitere Elemente. Auch der Außenauftritt der Škoda-Händler wird sich in Zukunft verändern.

Das in Genf erstmals präsentierte Designkonzept „VisionD“ gibt einen ersten Ausblick auf kommende Designelemente und die weiter entwickelte Design-Architektur der Marke. Das Designkonzept besticht durch eine klare und präzise Formgebung sowie größte Sorgfalt und Liebe zum Detail. Das neue, klar strukturierte Logo, das auf dem Show-Car zu sehen ist, wird ab dem Jahr 2012 die neuen Škoda Modelle zieren. Es unterbricht die Horizontale der Motorhaube und betont so seinen besonderen Stellenwert als Symbol für Qualität und Erfolg. Der matt-glänzende Kühlergrill profiliert die ästhetischen Seiten der Marke: Feine Lamellen erinnern an die filigran gespannten Saiten einer Harfe.

Die Studie greift bewährte Stilelemente des Škoda Designs auf und spannt dabei den Bogen in die Zukunft. Ein langer Radstand und kurze Überhänge der Karosserie schaffen ein überdurchschnittliches Raumangebot im Inneren und verleihen dem Fahrzeug in Verbindung mit der dynamisch straffen Dachlinie ein Höchstmaß an optischer Souveränität. Die schwungvoll anschließende Heckklappe deutet auf die Škoda-typische hohe Funktionalität. Hoher Nutzwert im Alltag und ausgeprägte Variabilität des Innenraums werden so als klassische Werte der Marke in modernster Form neu interpretiert.

Die Gestalt ist dynamisch, sie regt die Phantasie des Betrachters an, ohne zu provozieren, und erlaubt einen unverzerrten Blick in die Zukunft der Automobile aus Mladá Boleslav. Die Designer und Ingenieure haben die Erfolgsspur mit großer Treffsicherheit vorgezeichnet. Beste Voraussetzungen für die Traditionsmarke aus Tschechien, die engagierten Ziele der Zukunft zu erreichen: Wachstum mit neuem, spannungsgeladenem Design unter Bewahrung traditionell bewährter Tugenden wie hoher Funktionalität, Nutzwert und Präzision.